Erkunde die lebhaften Straßen Toulouses mit einer lokalen Weinexpertin, koste einzigartige Weine wie Négrette und Mauzac und teile Käse & Charcuterie in gemütlichen Bars nahe dem Marché des Carmes. Freu dich auf Lachen, entspannte Weinlektionen und echtes Apéro-Feeling – vielleicht gehst du mit neuen Freunden oder deinem neuen Lieblingsglas nach Hause.
Während der Abendtour besuchst du 2-3 Weinbars im Zentrum von Toulouse.
Ja, an einer Station teilst du eine Platte mit Käse und Charcuterie oder ähnlichen Snacks.
Ja, deine Begleitung ist eine zertifizierte French Wine Scholar, die die Verkostungen leitet.
Du probierst besondere Weine aus der Region, z. B. Négrette, Mauzac und Braucol aus Südwestfrankreich.
Nein, du triffst dich zentral in Toulouse und gehst zu Fuß zwischen den Bars.
Ja, alle sind willkommen – die Atmosphäre ist locker und Fragen sind ausdrücklich erwünscht.
Die inkludierte Platte enthält Käse; für spezielle Ernährungswünsche bitte vorher anfragen.
Während der Tour erhält jeder etwa drei Gläser Wein.
Dein Abend umfasst geführte Stopps in zwei bis drei sorgfältig ausgewählten Weinbars in Toulouse (alle fußläufig erreichbar), Verkostungen von rund drei Gläsern regionaler Weine aus Südwestfrankreich – etwa Négrette oder Mauzac – und das Teilen einer Käse- und Charcuterieplatte (oder ähnlicher Snacks). Alles begleitet von einer zertifizierten French Wine Scholar, die den Umgang mit lokalen Trauben spielerisch und unterhaltsam vermittelt.
Hast du dich schon mal gefragt, wie ein echter „Apéro“ in Toulouse eigentlich ist? Ich nicht, bis wir in unsere erste Bar abgebogen sind – versteckt in einer kleinen Gasse, wo die Luft nach Regen auf altem Stein roch. Unsere Gastgeberin Camille (sie ist zertifizierte French Wine Scholar, klingt erstmal streng, aber sie ist einfach super sympathisch) begrüßte uns mit einem Lächeln, das sofort alle entspannen ließ. Sie schenkte uns ein Glas Négrette ein – davon hatte ich noch nie gehört – und erzählte, dass diese Rebsorte nur hier wächst. Der Geschmack? Erdige Noten, mit einem kleinen pfeffrigen Kick zum Schluss. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das richtig beschreibe, aber ich mochte es sehr.
Im Stadtzentrum herrschte reges Treiben – Studenten lachten vor Cafés, Fahrräder klapperten über Kopfsteinpflaster. Wir schlenderten von einer Weinbar zur nächsten, jede mit ihrem eigenen Flair. Beim zweiten Stopp schob Camille uns eine Platte mit regionalem Käse und Saucisson zu und fragte, ob jemand erraten könne, woher der Käse stammt. Jemand meinte „Pyrenäen?“ und sie zwinkerte nur. Der Raum duftete nach geröstetem Brot und roten Früchten. Ich versuchte, mein Glas zu schwenken wie sie uns gezeigt hatte, und hätte fast meinen Jeans einen Schluck verpasst – Camille lachte und meinte: „Das gehört dazu!“
Eine Bar bot Blick auf den Place du Marché des Carmes – überall Menschen, selbst an einem Dienstagabend. Dort probierten wir Mauzac (mit grünen Apfelnoten), während am Nebentisch Einheimische hitzig über Rugby-Ergebnisse diskutierten. Das Ganze fühlte sich eher an wie ein gemütliches Treffen mit Freunden als eine formelle Tour. Ich lernte sogar, wie man Wein auf Französisch bestellt, ohne komplett ahnungslos zu klingen (hoffentlich). Am Ende konnte ich die Unterschiede zwischen Braucol und Cabernet Franc zumindest erahnen… oder es war einfach Wunschdenken.
Komisch – ich denke immer wieder an diese Momente, wenn das Gespräch abschweifte oder jemand versuchte, „terroir“ auszusprechen und alle loslachten. Die Stadtlichter schimmerten sanft, fast golden durch die Fenster. Wenn du neugierig auf die Weine Südwestfrankreichs bist oder einfach einen entspannten Abend in Toulouse mit netter Gesellschaft suchst, ist das hier genau dein Ding.
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