Mit einer kleinen Gruppe gleitest du mit dem Boot entlang der wilden Küste von Scandola, entdeckst Meeresgrotten und hältst Ausschau nach Adlern oder Ziegen auf den Felsen. Zwischendurch gibt’s Zeit zum Schwimmen im leuchtend türkisfarbenen Wasser – Schnorchelausrüstung ist inklusive – und kalte Getränke mit dem Kapitän, bevor es zurück zum Hafen geht. So ein Tag bleibt lange in Erinnerung.
Die Scandola Reserve ist nur per Boot erreichbar; diese Tour startet direkt vom Hafen mit einem lokalen Kapitän, der dich entlang der Küste führt.
Ja, es gibt eine Schwimmpause im türkisfarbenen Wasser, wo du mit bereitgestellter Schnorchelausrüstung Fische und den Meeresboden entdecken kannst.
Während der Tour werden kalte Softdrinks als Teil des Erlebnisses serviert.
Der Kapitän zeigt dir lokale Tiere, etwa Ziegen auf den Felsen und mit etwas Glück auch Steinadler oder Fischadler.
Im Preis sind alle Gebühren, die Nutzung der Schnorchelausrüstung und kalte Getränke an Bord enthalten.
Die Tour wird nicht für Schwangere oder Personen mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen empfohlen.
Ja, Assistenztiere sind bei der Bootstour durch die Scandola Reserve willkommen.
Dein Tag umfasst eine gemütliche Fahrt entlang der vulkanischen Küste von Scandola mit einer kleinen Gruppe, alle Eintrittsgebühren, Schnorchelausrüstung für die Schwimmpause in fischreichen Gewässern und kalte Softdrinks, die dir der Kapitän vor der Rückfahrt zum Hafen serviert.
Als erstes fiel mir auf, wie scharf die Luft roch – fast wie Pfeffer, vermischt mit salziger Meeresbrise – während wir uns den zerklüfteten roten Felsen des Scandola Reserve näherten. Unser Kapitän – Jean-Luc, den alle nur „Lu“ nannten – nickte zu einer Felsformation, die aussah wie aus einem Traum. Er drosselte das Boot, damit wir die Ziegen beobachten konnten, die auf scheinbar unmöglichen Vorsprüngen balancierten. Hinter mir flüsterte jemand von Steinadlern hoch oben, doch ehrlich gesagt war ich noch ganz gebannt vom intensiven Blau des Wassers. Kein typisches Prospektblau, sondern wie mit Tinte gefärbt.
Wir glitten durch einen schmalen Spalt zwischen zwei Wänden aus vulkanischem Gestein, während Lu breit grinste und so nah steuerte, dass ich fast den Felsen berührt hätte, wenn ich mich rausgelehnt hätte (habe ich natürlich nicht). Drinnen war es ruhiger, der Motor summte leise und man hörte das sanfte Plätschern der Wellen am Rumpf. Lu zeigte auf einen alten genuesischen Turm auf der Insel Gargalo und erzählte eine Piratengeschichte – mein Französisch ist leider eingerostet, also habe ich wohl nur die Hälfte verstanden. Er reichte kalte Limonaden herum und lachte, als ich versuchte, mit vollem Mund „merci beaucoup“ zu sagen.
Schwimmen hatte ich nicht erwartet – das Wasser sah viel zu klar aus, um echt zu sein – aber nachdem Lu in einer kleinen Bucht den Anker geworfen hatte, warf er mir trotzdem eine Schnorchelmaske zu. Überall schimmerten silberne Fische unter der Wasseroberfläche. Die Sonne wärmte angenehm meine Schultern, als ich wieder an Bord kam, und für einen Moment sagte niemand ein Wort – wir saßen einfach nur da, tropften und lächelten uns an. Diese Stille hat sich viel mehr eingeprägt als jedes Foto.
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