Erkunde Saint-Émilions mittelalterliche Gassen mit einem lokalen Guide, probiere acht Bordeaux-Weine in drei Châteaux und genieße ein entspanntes Picknick zwischen den Reben. Freu dich auf Lachen bei Käseplatten, Winzergeschichten und stille Momente in uralten Kellern – ein Tag, der lange nachklingt, wenn du zurück in Bordeaux bist.
„Saint-Émilion wirst du nie wie ein Einheimischer aussprechen“, grinste unser Guide, als wir in Bordeaux in den Van stiegen. Ich hab’s trotzdem versucht, natürlich wieder falsch, und alle lachten. Die Fahrt raus war ruhiger als gedacht – nur Reihen von Reben, die vorbeizogen, und die Morgensonne, die durchblitzte. Camille, unsere Führerin, zeigte uns, wie der Boden sich verändert, von Kalkstein zu Ton, und plötzlich interessierte mich das Thema Boden viel mehr als zuvor. Sie hatte diese Art, Details spannend zu erzählen, ohne wie aus dem Lehrbuch zu klingen.
Das Dorf selbst wirkte, als hätte jemand die Zeit angehalten – Kopfsteinpflaster unter den Füßen, Fensterläden in diesem verblassten Blau, das man von alten Postkarten kennt. Aus einer Gasse wehte der Duft einer Bäckerei herüber; ich wäre fast der Gruppe hinterhergerannt, nur um dem Geruch zu folgen. Camille erzählte uns Geschichten von Mönchen, die während Kriegen Weinfässer versteckten (ich bin mir immer noch nicht sicher, ob sie scherzte). Wir huschten in eine kühle Steinkirche, und für einen Moment war es einfach still – kein Verkehr, kein Handy, nur dieses hallende Schweigen.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mittags in einem echten Château sitze, mit Reben direkt vor dem Fenster. Das Picknick war unkompliziert – Käse aus dem Baskenland (der harte, der zwischen den Zähnen quietscht), Schinken, frisches Brot, das Mehl an den Fingern hinterließ. Wir stießen mit Wein an, der genau dort gemacht wurde; er schmeckte anders, nachdem man den Ursprung gesehen hatte. Einer der Winzer versuchte, „Terroir“ zu erklären, aber ehrlich gesagt hat das Probieren mehr gesagt als Worte. Die Luft roch nach Gras und etwas Süßem, das ich nicht benennen konnte.
Nach dem Mittagessen besuchten wir noch zwei weitere Châteaux – jedes mit seinen eigenen Eigenheiten und Geschichten. Bei einem folgte uns der Hund des Besitzers während der Verkostung (er schien Rosé zu bevorzugen). Meine Notizen waren mittlerweile chaotisch, aber ich erinnere mich, warum hier Merlot regiert – und wie jede Familie beim Abendessen über die Fasswahl diskutiert. Der Tag endete zurück in Bordeaux, mit rotgefärbten Lippen und einer neuen Wertschätzung dafür, wie viel Arbeit in jeder Flasche steckt. Ich denke noch oft an den Blick über die Reben, wenn es zuhause mal wieder laut wird.
Die Tour dauert etwa einen ganzen Tag, inklusive Fahrtzeit zwischen Bordeaux und Saint-Émilion.
Ja, ein Picknick mit lokalen Produkten und Wein ist bei einem der Châteaux inklusive.
Du besuchst drei verschiedene Châteaux mit Führungen und Verkostungen.
Ja, bei allen drei Châteaux gibt es Verkostungen – insgesamt acht Weine über den Tag verteilt.
Ja, der Hin- und Rücktransfer im Van ab Bordeaux Innenstadt (2ter rue Mably) ist inklusive.
Ja, ein erfahrener englischsprachiger Guide begleitet die Gruppe während der gesamten Tour.
Nein, Kinder unter 16 Jahren sind aus Rücksicht auf die Gruppe nicht erlaubt; für Familien empfehlen wir eine private Tour.
Das Picknick besteht aus frischen lokalen Produkten; spezielle Ernährungswünsche bitte möglichst vorher anmelden.
Dein Tag umfasst Hin- und Rückfahrt ab Bordeaux Innenstadt, eine geführte Tour durch das UNESCO-Weltkulturerbe Saint-Émilion, Besuche von drei verschiedenen Châteaux mit insgesamt acht Weinverkostungen, ein handgemachtes Picknick mit baskischem Käse und Wurst, dazu lokale Weine – alles begleitet von einem englischsprachigen Guide, bevor es bequem zurück nach Bordeaux geht.
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