Spüre, wie Paris sich verändert, wenn du mit einem lokalen Guide in die Katakomben hinabsteigst – vorbei an verschlossenen Toren zu verbotenen Gängen, hörst Geschichten von Steinbrucharbeitern und Revolutionären und stehst still zwischen Millionen von Knochen, wo Geschichte zum Greifen nah ist. Diese kleine Gruppe Tour bietet exklusiven Zugang zu Bereichen, die sonst kaum jemand sieht.
Ich hätte nie gedacht, dass die Luft unter Paris so anders sein würde. Es ist, als würde die Stadt über mir einfach verschwinden – keine Autohupen, kein Duft von Bäckereien, nur eine kühle, leicht feuchte Stille. Unsere Führerin Lucie grinste, als wir am Eingang standen. „Arrête! C’est ici l’empire de la mort“, las sie laut vor. Ich versuchte es nachzusprechen und habe das Französische definitiv verhauen. Sie lachte und führte uns dann hinab, ihr Taschenlampenstrahl glitt über alte Steine und Knochen, die scheinbar endlos schienen.
Die Paris Katakomben sind ganz anders als ich es von Fotos im Internet erwartet hatte. Die Schädel sind auf eine seltsame, fast respektvolle Weise gestapelt – gleichzeitig faszinierend und unheimlich. Lucie zeigte auf Namen, die ich kannte (Robespierre? Rabelais?) und erzählte von den sechs Millionen Pariser Seelen, die hier unten ruhen. An einer Stelle krochen wir durch ein kleines Eisentor – das ist wohl nur bei besonderen Touren wie dieser geöffnet – und landeten in einem Bereich, dessen Wände rauer und weniger für Touristen hergerichtet waren. Die Port Mahon Galerie hat mir am besten gefallen; dort steht eine kunstvoll gemeißelte Festung, die ein Mann über Jahre geschaffen hat, bevor ein Einsturz ihm das Leben kostete. Es war fast bewegend, sein Werk in dieser Stille zu sehen.
Ich ertappte mich dabei, wie ich die Wände berührte – sie sind kalt und rau, an manchen Stellen fast klebrig (was ich wohl besser nicht getan hätte). Lucie zeigte uns das Fußbad der Steinbrucharbeiter und eine alte Lampe, die früher vor schlechter Luft warnte und so Leben rettete. Beim Sacellum-Krypta wurde es ganz still; sogar Lucie schwieg kurz, bevor sie erklärte, wie die Knochen hier gesegnet wurden. Ich weiß nicht warum, aber diese Stille geht mir manchmal noch nach – nicht gruselig, eher schwer und voller Bedeutung.
Die Führung dauert in der Regel etwa 2 Stunden von Einlass bis Ausgang.
Ja, dein Guide führt dich in spezielle Bereiche, die normalerweise für die Öffentlichkeit gesperrt sind.
Nein, aber die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ist gut und unkompliziert.
Nein, wegen der engen Gänge ist die Tour für Personen mit Klaustrophobie nicht empfehlenswert.
Die Tour ist nicht für Kinderwagen geeignet; Kinder sollten selbstständig laufen können und keine Angst vor dunklen Räumen haben.
Ja, du kommst an Überresten von Persönlichkeiten wie Robespierre und Rabelais vorbei.
Du steigst etwa 20 Meter unter die Pariser Straßen hinab.
Trage bequeme Schuhe und nimm eine leichte Jacke mit – die Tunnel sind kühl und manchmal feucht.
Dein Erlebnis umfasst den Skip-the-Line-Eintritt zu den Paris Katakomben mit einem englischsprachigen Experten-Guide, der deine kleine Gruppe durch öffentliche und sonst gesperrte Bereiche wie das Grab von Gilbert und die Port Mahon Galerie führt – alle Eintrittsgelder sind inklusive, damit du dich ganz auf die Atmosphäre konzentrieren kannst.
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