Du steigst tief unter Paris hinab, in einer kleinen Gruppe mit lokalem Guide, ohne Anstehen, und entdeckst düstere Tunnel und geheime Kammern, die die meisten nie zu Gesicht bekommen. Lausche jahrhundertealten Geschichten zwischen Millionen von Knochen und vergessenen Graffiti. Dieses Erlebnis bleibt lange nach dem Aufstieg ins Tageslicht im Kopf.
Man gewöhnt sich nie wirklich an den ersten Schritt hinab in die Paris Katakomben – es fühlt sich an, als würde die Stadt dich einfach von den Schultern schütteln. Unsere Gruppe bestand aus gerade mal sechs Leuten, dazu unsere Führerin Camille, die erzählte, als hätte sie ein Dutzend Leben unter der Erde verbracht. Die Luft veränderte sich sofort: kühler, fast feucht, und da war dieser leichte, erdige Geruch, den ich nicht genau einordnen konnte (nicht muffig, eher alt). Meine Jacke fühlte sich plötzlich dünn an. Camille leuchtete mit ihrer Taschenlampe auf ein verschlossenes Tor – „Die meisten Menschen sehen hier nie weiter“, sagte sie. Sie grinste und ließ einen Schlüsselbund klimpern. Dieses Geräusch hallte ewig nach.
Wir quetschten uns durch Tunnel, die mit Knochen so ordentlich geschichtet waren, dass es fast geplant wirkte – Schädel starrten uns von beiden Seiten an. Ich versuchte nicht daran zu denken, wie viele Menschen hier unten eigentlich liegen (Camille sprach von Millionen). Es herrschte eine eigenartige Stille, nur unsere Schritte und ab und zu ein nervöses Lachen waren zu hören. An einer Stelle bogen wir in eine Seitengalerie ab, die für die Öffentlichkeit gesperrt ist; dort roch es anders, nach kaltem Stein und vielleicht Wachs von Kerzen? Camille erzählte von geheimen Gesellschaften, die sich nachts noch hier treffen – ich hätte fast erwartet, dass jemand im Umhang auftaucht. Sie zeigte uns Graffiti aus Jahrhunderten, Namen, die Arbeiter oder Verirrte in die Wände geritzt hatten. Das ließ mich mehr frösteln als die Temperatur.
Ich hatte nicht erwartet, mich dort unten so klein zu fühlen. Das Paris darüber wirkte fern – gedämpft, wie aus einer anderen Welt. Wir hörten Geschichten von Leuten, die hineingingen und nie wieder herausfanden (danach blieb ich dicht bei Camille). Die ganze Tour dauerte vielleicht zwei Stunden, doch die Zeit schien sich zu dehnen; man verliert das Zeitgefühl unter der Erde. Als wir schließlich die endlosen Stufen zurück ins Sonnenlicht erklommen, waren meine Beine weich wie Wackelpudding und mein Kopf voll merkwürdiger Bilder: kunstvoll arrangierte Knochen, Camilles Stimme, die in der Dunkelheit nachhallte, und dieses seltsame Schweigen, das man sonst nirgendwo in Paris findet. Manchmal denke ich noch daran, wenn ich über dieselben Straßen laufe.
Die semi-private Tour ist auf maximal 7 Personen pro Gruppe begrenzt.
Ja, dein Guide öffnet Tore zu Bereichen, die für die Öffentlichkeit sonst gesperrt sind.
Du steigst 130 Stufen hinab und 112 Stufen wieder hinauf.
Die Tunnel sind das ganze Jahr über etwa 14°C; warme Kleidung ist empfehlenswert.
Nein, es gibt keinen Hoteltransfer, aber öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe.
Nein, wegen der engen Tunnel und der 20 Meter Tiefe ist sie für Platzangst-Betroffene nicht zu empfehlen.
Leider sind die Katakomben nicht rollstuhlgerecht und für Personen mit eingeschränkter Mobilität ungeeignet.
Nein, es sind keine Mahlzeiten enthalten, nur der geführte Zugang und exklusive Bereiche.
Dein Besuch umfasst den Eintritt ohne Anstehen in die Paris Katakomben mit einem erfahrenen lokalen Guide, der deine kleine Gruppe (maximal sieben Personen) führt, sowie exklusiven Zugang zu versteckten Räumen, die normalerweise für Besucher gesperrt sind – denk daran, dich warm anzuziehen für die kühlen Tunnel, bevor ihr gemeinsam wieder ins Tageslicht steigt.
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