Auf dieser Tour tauchst du mit einem lokalen Guide und nur fünf weiteren Reisenden in die verborgene Welt unter Paris ein. Erkunde Haupttunnel und geheime Bereiche, die sonst verschlossen sind, höre spannende Geschichten bei Taschenlampenlicht und spüre die Jahrhunderte alte Steinmauer. Intim, faszinierend – und du wirst die Straßen von Paris danach mit anderen Augen sehen.
„Sechs von uns, plus unsere Führerin Camille, quetschten sich durch diese kleine grüne Tür an der Avenue du Colonel Henri Rol-Tanguy – ich hätte nicht gedacht, dass sich die Luft so schnell verändert. Es fühlte sich an, als würde der Herzschlag der Stadt plötzlich langsamer werden. Camille reichte mir eine Taschenlampe (die ich natürlich sofort fallen ließ, klassisch), und wir stiegen eine scheinbar endlose Wendeltreppe hinab. Hinter mir flüsterte jemand, wie viele Knochen hier unten wohl liegen – Millionen? Ich versuchte, weder Schritte noch Schädel zu zählen. Die Luft roch feucht, aber nicht unangenehm, eher wie alte Bibliotheksbücher gemischt mit Steinstaub. Man hörte Schuhe über den Kalkstein schleifen und manchmal einfach gar nichts – das war noch seltsamer.“
Camilles Erzählungen waren halb Geschichtsstunde, halb urbane Legende. Sie zeigte uns Graffiti aus der Französischen Revolution – ohne ihr gezieltes Licht hätte ich das wohl übersehen. An einer Stelle führte sie uns zu einem verschlossenen Tor, grinste und öffnete es für uns (die meisten Besucher sehen das nicht). Dahinter waren die Wände enger, und die Knochen lagen fast schon… künstlerisch gestapelt? Ich fragte mich ständig, wer sich so etwas ausgedacht hat. Es gab diesen Moment, in dem alle still wurden – selbst der sonst nervös scherzende Typ – und nur zuhörten, wie Camille erklärte, wie Paris mit seinen Toten umging, als der Platz über der Erde knapp wurde.
Ich gebe zu, ich war erleichtert, nach fast zwei Stunden unter der Erde wieder Tageslicht zu sehen. Aber seitdem denke ich bei jedem Spaziergang durch Paris daran, was unter meinen Füßen liegt. Tipp: Nimm einen Pullover mit – es wird schnell kalt da unten. Und wenn du Platzangst hast, solltest du die geheimen Tunnel vielleicht auslassen (obwohl genau die mein Highlight waren). Die Katakomben-Tour ist nicht gruselig wie Halloween, sondern eher nachdenklich und bleibt lange im Kopf.
Die Tour dauert etwa zwei Stunden unter der Erde.
Ja, du bekommst Zugang zu sonst verschlossenen Tunneln.
Ja, jede Gruppe wird von einem erfahrenen englischsprachigen Guide begleitet.
Die Gruppen sind auf sechs Personen begrenzt, um die Atmosphäre intim zu halten.
Ja, die Tickets sind in der Buchung inklusive.
Nein, es sind nur Eintritt und Führung enthalten, keine Mahlzeiten.
Du solltest in der Lage sein, moderat zu laufen ohne Probleme.
Leider nicht, wegen Treppen und unebenem Boden ist die Tour nicht geeignet.
Dein Nachmittag beinhaltet Eintrittskarten für die Paris Katakomben, eine geführte Erkundung der Haupttunnel und geheimen Bereiche, die sonst verschlossen sind, sowie spannende Geschichten von einem erfahrenen englischsprachigen Guide – alles in einer kleinen Gruppe von maximal sechs Personen zu ausgewählten Zeiten.
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