Erkunde das 13. Arrondissement von Paris auf dem Segway mit einem lokalen Guide. Halte an riesigen Murals von Künstlern wie Seth und Bordalo II für Fotos, spüre den Puls der Stadt beim Vorbeigleiten an Bäckereien und Street Art. Alles inklusive Ausrüstung für deinen Komfort. Lebendig, bunt und überraschend persönlich.
Los ging’s im 13. Arrondissement, Helm auf und ein bisschen nervös, ob wir auf den Segways nicht total albern aussehen würden (mal ehrlich, am Anfang fühlt man sich selten cool). Unsere Guide Camille grinste nur und sagte: „Keine Sorge, ihr habt den Dreh raus, bevor wir das erste Mural sehen.“ Sie hatte recht. Die Stadt wirkt von hier oben ganz anders – wir gleiten an Bäckereien vorbei, aus denen der Duft von frischem Buttergebäck strömt, und plötzlich – zack – schauen uns riesige Gesichter von Seth von einer Hauswand an. Ich versuchte „Arrondissement“ richtig auszusprechen, Camille lachte und meinte, mein Französisch sei besser als das von den meisten Amerikanern, die sie kennt.
Es hat etwas Beruhigendes, auf einem Segway durch die breiten Boulevards zu rollen. Man entdeckt Details, die man zu Fuß oder im Auto leicht übersieht: wie die Wäsche über einem Inti-Mural im Wind flattert oder dass Bordalo IIs Lemur aus echtem Müll gebaut ist – ich konnte alte Fahrradreifen im Schwanz erkennen. Wir machten so viele Fotostopps, dass ich den Überblick verlor (Camille ließ uns immer Zeit), und jedes Mal, wenn ich aufschaute, gab es neue bunte Highlights oder winzige Invader-Tiles, die sich an Straßenschildern versteckten. Meine Hände wurden kalt am Lenker, aber die Anti-Kälte-Ärmel, die wir bekamen, haben echt geholfen – so ein kleines Detail, das viel ausmacht.
Ich hätte nicht gedacht, dass Street Art so viel Energie ausstrahlt – laut, aber auch irgendwie nachdenklich. Shepard Faireys Werk brachte Leute dazu, mitten auf dem Bürgersteig über Politik zu diskutieren. Manchmal nickten Einheimische Camille zu oder riefen ihr ein schnelles „Salut“ zu, als wäre sie ein Teil der Nachbarschaft. Wir fuhren auch am Bois de Boulogne vorbei, was nach all dem Beton und den Farben wie eine kleine Verschnaufpause wirkte. Besonders im Kopf geblieben ist mir ein Mural, das je nach Blickwinkel ganz anders aussah – leider weiß ich nicht mehr, von wem es war, aber genau das macht es wohl so besonders.
Die Tour dauert etwa 2 Stunden und 30 Minuten und führt über rund 8 km.
Ja, Helme sind Pflicht und werden zusammen mit Handschuhen, Regenjacke, Windbreaker und Fleecejacke bei Bedarf bereitgestellt.
Die Tour ist für Teilnehmer ab 14 Jahren geeignet; Minderjährige müssen von einem Erwachsenen begleitet werden.
Du siehst Werke von Seth, Inti, Okuda, Bordalo II, D*Face, Shepard Fairey, C215 und Invader.
Ja, es sind viele Fotostopps eingeplant, damit du sowohl die Murals als auch deine Segway-Momente festhalten kannst.
Ja, alle nötigen Ausrüstungsgegenstände inklusive Helm und Wetterschutz sind im Preis enthalten.
Ja, der Startpunkt ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Die Tour ist für die meisten Fitnesslevel geeignet, wird aber Schwangeren und Personen mit Rücken- oder Herz-Kreislauf-Problemen nicht empfohlen.
Dein Tag beinhaltet die Nutzung eines Segways mit Fronttasche für deine Sachen sowie komplette Schutzausrüstung – Helm (Pflicht), Handschuhe bei Kälte, Regen- oder Windjacke falls nötig und im Winter sogar Anti-Kälte-Ärmel. Ein lokaler Guide begleitet dich zu allen Stopps und Fotopausen entlang der Strecke.
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