Erkunde Nices Altstadt mit einem einheimischen Guide, koste Socca frisch vom Grill, provenzalische Tartes vom lebhaften Markt und regionale Weine in gemütlichen Bars. Freu dich auf überraschende Aromen (und vielleicht den einen oder anderen Olivenölfleck), Geschichten von Locals, die jede Gasse kennen, und auf Meerblicke, die du lange nicht vergisst.
Die Tour umfasst 10 authentische Verkostungen mit lokalen Spezialitäten aus Nizza und der Provence.
Ja, lokale Weine sind Teil der Verkostung während der Tour.
Ein Hoteltransfer wird nicht angeboten; die Teilnehmer treffen ihren Guide an einem Treffpunkt in der Altstadt.
Bitte kontaktiere den Anbieter im Voraus, damit auf deine Ernährungsbedürfnisse bestmöglich eingegangen werden kann.
Die Tour beinhaltet einiges an Fußwegen durch die Altstadt und über den Markt; bequeme Schuhe sind empfehlenswert.
Ja, der Treffpunkt ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Du probierst Socca (Kichererbsenpfannkuchen), provenzalische Tarte mit Sardellen und Zwiebeln, Salade niçoise mit Twist, verschiedene Käsesorten, Charcuterie, handgemachtes Eis, Olivenöl, lokale Gerichte, Weine – und eine Überraschung!
Babys sind willkommen, müssen aber während der Tour auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Dein Tag beinhaltet geführte Verkostungen von Socca direkt vom Grill, provenzalischer Tarte mit Sardellen und Zwiebeln, Salade niçoise mit Twist, Käse und Charcuterie von den Ständen am Cours Saleya, eine Olivenölprobe (Achtung Hemdflecken!), handgemachtes Eis – wenn du dich traust sogar Lavendel –, dazu lokale Weine in gemütlichen Bars. Alle Häppchen sind inklusive, dazu erzählt dir dein Guide spannende Geschichten, während ihr durch historische Gassen schlendert und am Ende den Blick aufs Meer genießt.
Der erste Bissen Socca schmeckte für mich wie Sommer – warm, salzig und fast leicht rauchig vom Grill. Kaum hatten wir unseren Spaziergang durch Nices Altstadt begonnen, reichte mir unsere Führerin Camille diesen dünnen Kichererbsenpfannkuchen, eingewickelt in Papier. Der Platz war schon gut besucht: Jemand stritt sich gerade über Oliven (auf Französisch, ich verstand nur Bruchstücke) und die Luft roch nach frisch gebackenem Brot und Meeresbrise. Ich versuchte mit vollem Mund „merci“ zu sagen. Camille grinste nur.
Als nächstes ging es zum Markt am Cours Saleya – überall Blumen, aber auch Tomaten so rot, dass sie fast unecht wirkten. Wir blieben an einem Stand stehen, wo ein älterer Herr Käse für uns aufschnitt; er zwinkerte mir zu, als ich beim Blauschimmelkäse zögerte. Es gab eine Tarte mit Sardellen und Zwiebeln (salzig-süß, ganz anders als erwartet) und dann eine Salade niçoise mit einem kleinen Twist, den ich bis heute nicht ganz greifen kann – vielleicht etwas Zitrusartiges? Immer wieder liefen Leute an uns vorbei, mit Körben voller Zitronen und frischem Brot. Es fühlte sich an, als kenne hier jeder jeden – oder zumindest taten sie so.
Zwischen der Olivenölverkostung (ich habe mir natürlich einen Tropfen auf das Hemd gekleckert – typisch ich) und der Geschichte von einem legendären Bankraub am Justizpalast wurde mir klar, wie viel Geschichte in diesen verwinkelten Gassen steckt. Camille erzählte uns von Nices italienischer Vergangenheit, während wir durch enge Gassen schlenderten, in die kein Auto passt. An einer Stelle zeigte sie auf ein verblasstes Wandbild über einer Bäckerei – das soll es schon geben, seit ihre Großmutter jung war.
Zum Abschluss landeten wir in einer kleinen Bar mit lokalem Wein und Charcuterie – ehrlich gesagt hatte ich da schon den Überblick verloren, wie viele Köstlichkeiten wir probiert hatten. Jemand bestellte sogar Eis, obwohl es nicht wirklich warm war (Lavendelgeschmack – eine Überraschung). Auf dem Rückweg entlang der Promenade des Anglais war das Licht weich, und die Leute saßen einfach nur da, redeten oder schauten aufs Meer. Manchmal denke ich noch an diesen Ausblick, wenn ich im Stau zuhause stehe.
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