Steig in ein kleines Boot mit einem lokalen Kapitän und erkunde Estérels versteckte Calanques und dramatische rote Klippen, gleite an berühmten Villen wie Palais Bulles vorbei und halte zum Schwimmen in klarem Mittelmeerwasser. Freu dich auf Lachen mit anderen Reisenden, stille Momente zwischen wilden Felsen und Ausblicke, die du vom Land nicht bekommst – inklusive Wasserflasche zum Erfrischen.
Kaum hatte ich mich auf das schwarze Tenderboot gesetzt, grinste unser Kapitän Luc und fragte, ob wir das Estérel schon mal vom Wasser aus gesehen hätten. Ich schüttelte den Kopf – ehrlich gesagt hatte ich es bisher nur aus dem Zugfenster erhascht. Der Motor summte unter uns, während wir vom Port du Béal ablegten, Salz in der Luft und dieses helle Licht, das man nur an der Côte d’Azur kennt. Links glitt das Château de la Napoule an uns vorbei – ein echtes Schloss, das über der Bucht von Mandelieu thront. Luc zeigte auf die Türme und meinte, die würden fast fehl am Platz wirken neben all den modernen Villen.
Je weiter wir Richtung Théoule-sur-Mer fuhren, desto röter wurden die Klippen. Ich versuchte ein Foto, doch meine Kamera konnte das Sonnenlicht auf den Felsen nicht einfangen – es sah aus, als hätte jemand Rost ins Meer geschüttet. Wir bremsten bei Palais Bulles (dem berühmten Blasenhaus), und Luc erzählte von den wilden Partys, die Pierre Cardin dort in den 80ern gefeiert hatte. Jemand vorne fragte, ob heute noch jemand in der Maison Lacoste wohnt; Luc zuckte mit den Schultern und meinte nur „vielleicht jemand mit gutem Geschmack“. Das Lachen machte aus der Tour eher eine kleine Bootsfamilie für ein paar Stunden.
Ein besonderer Moment war, als wir in eine so enge Bucht glitten, dass man den eigenen Atem vom Stein widerhallen hörte. Das Wasser war kalt, als ich die Hand eintauchte – überraschend frisch für Juni – aber so klar, dass man jeden Kiesel sehen konnte. Nach all der salzigen Luft schmeckte das mitgebrachte Wasser fast süß. Noch einmal hielten wir bei Cap Roux, wo die Corniche d’Or steil ins türkisfarbene Wasser abfällt. Einige sprangen ins Meer, ich ließ nur die Füße baumeln. Es war diese besondere Ruhe, die man nur fernab von Verkehr, Menschenmassen oder einfach allem spürt.
Ich denke noch oft an die letzte Strecke zurück zum Hafen – alle still, nur das Plätschern der Wellen am Rumpf und ein Kind, das fragte, ob es mal steuern dürfe (Luc meinte „nächstes Mal“). Mein Haar war voller Salz, und mein Handy war sowieso schon für Fotos unbrauchbar. Wer diese Küste wirklich erleben will, merkt schnell: Vom Wasser aus mit jemandem, der jede Bucht kennt, ist das ganz anders als vom Ufer aus. Und ja, ich habe „calanque“ wahrscheinlich total verhauen – Luc lachte, korrigierte mich aber nicht.
Die Tour dauert etwa 2,5 Stunden und startet am Port du Béal.
Ja, es gibt eine Pause zum Schwimmen in einer versteckten Bucht.
Du fährst vorbei am Château de la Napoule, Palais Bulles, Maison Lacoste, Port la Galère und Cap Roux.
Ja, während der Tour ist Wasserflasche inklusive.
Die Tour ist auf 12 Personen pro Fahrt begrenzt, für ein persönliches Erlebnis.
Kinder unter 4 Jahren sind nicht erlaubt; Minderjährige müssen von einem Erwachsenen begleitet werden.
Diese Aktivität wird nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität oder Rückenproblemen empfohlen.
Die Tour startet am Port du Béal nahe Mandelieu-la-Napoule.
Dein Tag beinhaltet Wasserflaschen für alle an Bord sowie Schwimmwesten und Auftriebshilfen; die Abfahrten sind vom Port du Béal, wo ein lokaler Kapitän deine Gruppe durch geheime Buchten und an ikonischen Riviera-Sehenswürdigkeiten vorbei führt, bevor ihr nach etwa zweieinhalb Stunden zurückkehrt.
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