Du betrittst das Maison Brotte in Châteauneuf-du-Pape ganz entspannt, schlenderst mit Audioguide durch das familiengeführte Weinmuseum, berührst Geschichte (vielleicht sogar wortwörtlich) und probierst drei lokale AOC-Weine mit jemandem, der jede Geschichte dahinter kennt. Die Erinnerung an die Aromen – und vielleicht das eine oder andere Lachen – bleibt lange bei dir.
Ja, alle Bereiche und Wege sind rollstuhlgerecht zugänglich.
Du probierst drei AOC Châteauneuf-du-Pape Weine während der Tour.
Ja, ein Audioguide begleitet dich durch das Museum.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen sind erlaubt.
Ja, Assistenztiere sind im gesamten Museum und bei der Weinprobe willkommen.
Ein lokaler Sommelier oder ein erfahrener Mitarbeiter begleitet dich bei der Verkostung.
Mitten im Herzen von Châteauneuf-du-Pape im Dorfzentrum.
Dein Tag beinhaltet den Eintritt ins einzigartige Brotte Weinmuseum in Châteauneuf-du-Pape mit Audioguide zum Entdecken in deinem Tempo, dazu eine entspannte Verkostung von drei AOC-Weinen vom Weingut unter Anleitung eines lokalen Sommeliers – barrierefrei und familienfreundlich.
Als Erstes fiel mir auf, dass wir fast am Eingang vorbeigelaufen wären – kein großes Schild, nur eine kleine Tafel und eine Weinrebe, die sich um den Türrahmen schlängelte. Mein Freund versuchte auf Französisch nach dem Weg zu fragen, doch der ältere Herr, der draußen fegte, lächelte nur und winkte uns rein (ich glaube, er verstand mehr, als er zeigte). Drinnen roch es nach altem Holz und etwas Süßlichem – vielleicht die Fässer? Es war ruhiger als erwartet, nur hinter der Theke hörte man leises Lachen.
Unsere Führerin Camille empfing uns mit dieser warmen Herzlichkeit, die man nur von Einheimischen kennt. Sie erzählte, wie Jeanne Brotte das Museum 1972 gegründet hat – ihre Stimme wurde weich, als sie „grand-mère“ erwähnte, was mich zum Schmunzeln brachte. Das Museum ist ein kleines Labyrinth; wir schlenderten durch Ausstellungen über die Weinberge des Rhône-Tals und sahen alte Werkzeuge, als wären sie erst gestern benutzt worden. Ich strich mit der Hand über eine der alten Pressen (wahrscheinlich nicht erlaubt), rau und kühl unter den Fingern. Ein Sonnenstrahl fiel durch ein staubiges Fenster und ließ die Flaschen in bunten Regenbogenfarben leuchten. Dass ich mal so neugierig auf Rebsorten sein würde, hätte ich nicht gedacht – und doch diskutierten wir, welcher Boden wohl „geschmackvoller“ sei.
Die Weinprobe fühlte sich eher an wie ein gemütlicher Besuch in einer Küche als an eine formelle Verkostung. Camille schenkte drei verschiedene Châteauneuf-du-Pape Weine ein – ein Weißer, zwei Rote – und erklärte jeden ohne jeglichen Schnickschnack. Der erste Schluck überraschte mich: erst würzig, dann weich. Mein Freund versuchte, Aromen zu erraten („Pflaumen?“), was Camille zum Lachen brachte. Wir erfuhren, wie jeder Weinberg seinen eigenen Charakter in den Wein bringt – ich denke noch oft an das letzte Glas, wenn ich heute Rotwein sehe. Wir blieben länger als geplant, denn niemand hatte es eilig, den Moment zu beenden.
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