Starte deinen Morgen im lebhaften Les Halles Markt von Avignon mit einem lokalen Koch – probiere frische Spezialitäten und kaufe gemeinsam Zutaten ein. Danach kochst du in kleiner Runde klassische Gerichte wie Entenbrust oder Dorade und genießt dein selbstgemachtes Mittagessen mit Wein und Kaffee. Locker, praktisch und voller kleiner Überraschungen.
Der Kochworkshop startet um 9 Uhr morgens direkt im Les Halles Markt.
Ja, das Mittagessen ist inklusive und besteht aus den im Kurs zubereiteten Gerichten.
Der Treffpunkt ist Cuisine Centr'Halles im Les Halles Markt von Avignon.
Ja, Wasser, Wein und Kaffee sind zum Mittagessen inklusive.
Ja, alle Bereiche und Arbeitsflächen sind rollstuhlgerecht.
Die Veranstaltung dauert von 9 Uhr bis etwa 13:30 Uhr.
Ja, Babys und Kleinkinder können im Kinderwagen mitkommen.
Ja, du probierst Spezialitäten bei den Lieblingshändlern des Kochs, bevor ihr die Zutaten einkauft.
Dein Morgen umfasst den Eintritt zum Les Halles Markt in Avignon, Verkostungen bei ausgewählten Händlern beim gemeinsamen Einkauf mit deinem Koch, praktischen Kochunterricht in der Cuisine Centr'Halles Küche und ein gemeinsames Mittagessen mit deinen eigenen Kreationen – inklusive lokalem Wein, Wasser und Kaffee, bevor der Nachmittag entspannt ausklingt.
Ich traf unseren Koch direkt an der grünen Wand vor Les Halles in Avignon – er winkte schon und unterhielt sich gerade mit einem Händler über Tomaten. Ich war noch halb verschlafen, doch der Markt pulsierte vor Leben: das Klappern der Stände, jemand schnitt Käse, und dieser warme Duft von frischem Brot, der sofort Hunger macht. Gemeinsam mit der Gruppe schlenderten wir durch die Gänge, probierten Oliven (die grüne Tapenade war salzig und würzig) und suchten die besten Zutaten für unser Mittagessen aus. Ich versuchte „chèvre“ richtig auszusprechen – bin mir ziemlich sicher, dass das nicht ganz geklappt hat. Der Koch grinste trotzdem.
Wir entschieden uns für Entenbrust und Dorade als Hauptgerichte – ehrlich gesagt hätte ich nie gedacht, dass ich beides vor Mittag zubereiten würde. Zurück in der Küche im Markt, Schürzen an, legten wir los. Es entstand ein schöner Rhythmus: jemand hackte Kräuter, ein anderer schlug Eier für den Schokofondant. Unser Koch zeigte mir, wie man den Fisch richtig schneidet, ohne ihn zu zerreißen (fast hätte ich’s vermasselt). Fragen wurden auf Französisch und Englisch gestellt; er wechselte mühelos zwischen beiden Sprachen. Das Tapenade-Rezept steht noch immer in meinem Notizbuch – ich will es unbedingt zu Hause ausprobieren.
Das Mittagessen war wie eine Belohnung nach all der Vorbereitung. Wir saßen an einem großen Tisch, mit Gläsern Wein (lokal, fruchtig, aber nicht zu schwer), reichten uns Teller und lachten darüber, wer was fallen ließ. Sonnenlicht fiel durch die Fenster, und für einen Moment schien die Zeit stillzustehen – gutes Essen, Kaffee danach, Menschen aus drei Ländern, die sich über den besten Käse einig werden wollten. Wenn ich heute Olivenöl schmecke, denke ich noch an diesen Moment zurück.

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