Du ziehst dich in echter Arktis-Ausrüstung an und startest zu einer kleinen Schneemobil-Tour ab Rovaniemi. Während du durch verschneite Wälder gleitest, sitzen die Kinder sicher und warm in beheizten Schlitten hinter dem Guide. Freu dich auf professionelle Anleitung, Hotelabholung und diese ruhigen Momente, in denen Lappland endlos wirkt – plus jede Menge Wärme für kleine Wintermuffel.
Ja, die Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Rovaniemi sind inklusive.
Ja, Kinder unter 1,35 m sitzen sicher in beheizten Schlitten, die von den Guides gezogen werden.
Die geführte Schneemobil-Tour dauert etwa 1 Stunde und 10 Minuten.
Ja, alle Fahrer müssen einen gültigen Führerschein der Klasse B (Auto) besitzen.
Die Touren werden auf Englisch und Spanisch angeboten (Französisch auf Anfrage).
Maximal 8 Personen pro Gruppe; größere Gruppen bekommen private Touren ohne Aufpreis.
Ja, alle Gäste bekommen Thermoanzüge, Stiefel, Handschuhe, Masken und Helme.
Nein, die Tour ist nicht für Schwangere oder Personen mit Rücken- oder Herzproblemen geeignet.
Dein Tag umfasst die Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Rovaniemi, komplette Thermo-Winterkleidung wie Stiefel und Handschuhe, Helme für die Sicherheit, professionelle Anleitung durch erfahrene Guides auf Englisch oder Spanisch (Französisch auf Anfrage), rund eine Stunde geführtes Schneemobilfahren durch Lapplands Wälder – mit Fahrerwechsel, damit jeder mal dran ist – und gemütliche beheizte Schlitten mit Gurten für die kleineren Kinder, bevor es zurückgeht, um die Kleidung abzulegen.
Ganz ehrlich – ich hätte nicht gedacht, dass meine Tochter länger als zehn Minuten draußen durchhält. Sie mag die Kälte nicht besonders, und Lappland im Januar ist… nun ja, richtig kalt. Aber als unser Guide Samu uns den kleinen beheizten Schlitten zeigte (der sah wirklich aus wie aus einem Märchen), kletterte sie sofort rein und gab mir durchs Fenster ein Daumen-hoch. Die Gurte haben mich auch beruhigt – Eltern wissen ja, wie man bei jeder Bodenwelle besorgt ist.
Das Anziehen bei ihrem Büro war schon ein kleines Abenteuer für sich. Stiefel, die tatsächlich warm hielten (ein Wunder), Helme ohne muffigen Geruch, Handschuhe so dick, dass ich kaum den Reißverschluss an ihrem Mantel schließen konnte. Samu wechselte mühelos zwischen Englisch und Spanisch – mein Partner versuchte es mit Finnisch, gab aber nach zwei Wörtern auf. Wir bekamen eine kurze, aber gründliche Einweisung ins Schneemobilfahren (ehrlich gesagt gar nicht so beängstigend, wie ich dachte) und fuhren dann los in Wälder, die direkt aus Narnia stammen könnten. Die Motoren waren leiser als erwartet, nur ein sanftes Summen unter all dem Schnee.
Etwa auf halber Strecke unserer einstündigen Fahrt hielten wir bei schneebedeckten Bäumen an – ich erinnere mich noch genau an die Stille, als wir die Motoren ausmachten. Nur wir, riesige Schneeflocken, die leise herabfielen, keine anderen Menschen, nur unsere kleine Gruppe und Samu, der auf Tierspuren zeigte (er meinte, es seien Rentiere – ich bin mir da noch nicht so sicher). Wir wechselten die Fahrer, damit jeder mal ran durfte – und siehe da, mein Partner war auf den Kurven viel mutiger als ich.
Das Highlight? Meine Tochter schlief auf der Rückfahrt im beheizten Schlitten ein. Hätte ich bei einer Schneemobil-Tour in Rovaniemi nie erwartet. Als wir zurückkamen und die vielen Schichten auszogen, fragte sie, ob wir das morgen nochmal machen könnten. Also ja – wenn du dich fragst, ob das mit Kindern oder ängstlichen Erwachsenen klappt, meine Antwort ist: absolut. Und nimm auf jeden Fall noch Snacks mit; irgendwas an der arktischen Luft macht richtig hungrig.
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