Spüre die Meeresbrise an den berühmten weißen Klippen von Dover, knackige Kiesel unter den Füßen am Strand und verliere dich in den alten Gassen von Canterbury – mit genug Zeit, alles in deinem Tempo zu entdecken. Ein lokaler Guide sorgt für eine entspannte und persönliche Atmosphäre. So ein Tag bleibt lange in Erinnerung.
Das Erste, was mir in Dover auffiel, war die Meeresluft – salzig, scharf und fast kühl, obwohl es eigentlich warm sein sollte. Wir sprangen aus dem Van (klimatisiert, zum Glück) und unser Guide Tom grinste, als hätte er diesen Moment schon hundertmal erlebt. „Kamera nicht vergessen“, sagte er, aber ehrlich gesagt stand ich erst mal einfach nur da. Die White Cliffs of Dover sind nicht einfach nur weiß – sie sind zerklüftet und mit grünen Grasflecken durchzogen, die fast unwirklich leuchten. Oben herrscht eine besondere Ruhe, nur Möwen und der Wind, der die Jacke flattern lässt, sind zu hören. Wir liefen etwa anderthalb Stunden am Küstenweg entlang, jeder verteilte sich ein bisschen. Später versuchte ich am Ufer ein Steinchen übers Wasser hüpfen zu lassen – kläglich gescheitert. Die Kiesel sind viel runder als gedacht.
Nach Dover fuhren wir durch die sanften Hügel Kents – Felder in Gelb- und Grüntönen zogen vorbei – Richtung Canterbury. Eigentlich hatte ich nicht viel für Kathedralen übrig, aber der erste Blick in die Canterbury Cathedral (Eintritt nicht inklusive, Tom half uns aber beim Ticketkauf) war irgendwie beeindruckend. Der Stein fühlte sich kühl an, das Licht fiel in schrägen Strahlen durch die bunten Glasfenster. Einige trennten sich für eine Mittagspause ab; es gibt dort kleine Pubs mit schiefen Schildern und Schaufenster voller süßer Leckereien. Ich holte mir ein Sandwich in einem Café, wo mich die Frau hinter der Theke ohne mit der Wimper zu zucken „Liebling“ nannte. Das bringt mich heute noch zum Schmunzeln.
Nach Toms kurzem Rundgang hatten wir Zeit, auf eigene Faust durch die Stadt zu schlendern – er zeigte uns Ecken, die ich sonst übersehen hätte (angeblich soll eine Gasse früher mal von einem Geist heimgesucht worden sein? Ob das stimmt, weiß ich nicht). Es regnete kurz fünf Minuten, dann war wieder alles trocken – typisch England eben. Auf der Rückfahrt nach London war es still im Bus, vielleicht waren alle müde, satt vom Mittagessen oder einfach noch gedanklich bei den Klippen – ich jedenfalls war es.
Die Tour dauert einen ganzen Tag inklusive An- und Abreise sowie Zeit in Dover und Canterbury.
Nein, die Tickets sind nicht im Preis enthalten, aber dein Guide hilft dir gerne beim Kauf.
Du hast etwa 1,5 Stunden, um den Küstenweg entlang der Klippen zu laufen und die Aussicht zu genießen.
Nein, Mittagessen ist nicht inklusive, aber in Canterbury gibt es viele Pubs, Cafés und Geschäfte für eine Pause.
Die Tour startet an einem zentralen Treffpunkt in London; eine Hotelabholung ist nicht vorgesehen.
Ja, Kinder ab 4 Jahren sind willkommen, wenn sie von einem Erwachsenen begleitet werden.
Ja, die Spaziergänge sind gemütlich und es gibt genügend Möglichkeiten zum Ausruhen.
Ja, an beiden Hauptstationen gibt es gute Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr.
Dein Tag beinhaltet eine bequeme Fahrt im klimatisierten Fahrzeug ab London mit einem freundlichen lokalen Guide, der dich bei den Spaziergängen an den Stopps begleitet. Du hast viel Zeit für die Klippenwanderung in Dover und freie Zeit in Canterbury zum Erkunden oder Mittagessen, bevor es abends gemeinsam zurückgeht – alle Steuern und Gebühren sind inklusive, sodass du dich einfach nur auf den Moment konzentrieren kannst.


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