Von Torquays Marina aus fährst du an Luxus-Yachten vorbei hinaus aufs offene Meer, suchst mit einem erfahrenen Skipper nach Delfinen und Robben und entdeckst versteckte Buchten und Höhlen. Frische Meeresluft, spannende Geschichten und ruhige Momente in abgelegenen Buchten – eine private Küsten-Bootstour, die entspannt und zugleich wild wirkt.
Die genaue Dauer ist nicht festgelegt, du hast das Boot und den Skipper für deinen gebuchten Zeitraum.
Wildtiere können nicht garantiert werden, aber Delfine und Robben werden oft gesichtet.
Die Tour startet an der MDL Marina in Torquay.
Ja, für alle an Bord gibt es Schwimmwesten.
Babys sind willkommen, müssen aber während der Fahrt auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Nein, für Personen mit Rückenverletzungen wird die Tour nicht empfohlen.
Ja, Assistenztiere sind auf der Tour willkommen.
Ja, in der Nähe gibt es öffentliche Verkehrsanbindungen.
Deine Buchung umfasst ein privates Boot mit lokalem Skipper für die gebuchte Zeit. Für Sicherheit sorgen Schwimmwesten für alle an Bord, während du Delfine beobachtest oder durch abgelegene Buchten gleitest, bevor es zurück zur Marina in Torquay geht.
„Hast du das gesehen?“ rief ich über den Motor hinweg, während mir die Gischt ins Gesicht spritzte. Unser Skipper Dave (ein waschechter Torquayer – hat er uns gleich zweimal erzählt) grinste nur und zeigte auf eine Stelle mit aufgewühltem Wasser. Kaum hatten wir die MDL Marina verlassen und staunten noch über die ganzen schicken Yachten, die da wie bei einer Autoausstellung aufgereiht lagen, tauchten plötzlich Delfine auf – echte Delfine – direkt am Bug. Ich hatte schon davon gelesen, aber so schnell damit gerechnet hatte ich nicht. Die Luft roch frisch und klar, mit diesem typischen Hauch von Diesel und nassem Tau, den man nur am Meer kennt.
Die Fahrt war eine seltsame Mischung aus Ruhe und Spannung. Mal glitten wir an Klippen vorbei, die im Nachmittagslicht fast golden schimmerten, dann bremste Dave ab, damit wir in kleine Höhlen schauen oder Robben auf den Felsen entdecken konnten. Er erzählte Geschichten über die lokale Geologie – irgendwas mit alten Vulkan-Schichten? – aber ehrlich gesagt war ich mehr damit beschäftigt, einer Robbe zuzusehen, die uns mit einem Blinzeln zu mustern schien, als hätten wir sie beim Mittagsschlaf gestört. Meine Hände rutschten ständig am Geländer, weil die Gischt so nass war – hätte besser Handschuhe mitnehmen sollen.
Mir gefiel, wie privat das Ganze war. Nur wir, keine Menschenmassen, kein Stress. Wir trieben in einer Bucht, wo nur Möwen riefen und das Wasser sanft gegen den Rumpf schlug. Dave stellte den Motor ab und ließ uns einfach sitzen, um nach Schweinswalen Ausschau zu halten (diesmal leider keine zu sehen). Es ist erstaunlich, wie schnell man sein Handy vergisst, wenn man draußen auf dem Wasser ist. Ich denke immer noch an diese Küstenlinie zurück – wie sie sich mit all den geheimnisvollen Buchten um die Ecke schlängelt – und wünschte, ich hätte vor der Rückfahrt an den schicken Yachten noch mehr Fragen gestellt.
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