Du startest früh in London, bist vor den großen Touristenmassen an Stonehenge, schlenderst durch Baths goldene Viertel und entdeckst römische Ruinen. Nach einer Fahrt durch die Cotswolds liest du sogar ein paar Zeilen in Shakespeares eigenem Klassenzimmer – mit spannenden Geschichten vom Guide unterwegs.
Kaum wach, rollte der Bus aus London los – ehrlich gesagt, hätte ich fast meinen Kaffee am Victoria-Bahnhof verpasst. Doch bald fuhren wir durch Felder, die aussahen, als hätten sie sich seit Jahrhunderten nicht verändert. Unser Guide Mark, der einen trockenen Humor hatte, begann schon mit Geschichten über Stonehenge, bevor wir die Steine überhaupt sehen konnten. Als wir schließlich ausstiegen, war die Luft kühl und roch nach feuchter Erde, die irgendwie in der Luft hing. Ich dachte immer wieder, wie seltsam es ist, an einem Ort zu stehen, an dem Menschen vor Tausenden von Jahren diese riesigen Steine herbeigeschafft haben. Jemand aus der Gruppe versuchte zu raten, wie das wohl ging – Mark grinste nur und meinte, das weiß niemand so genau.
Als Nächstes stand Bath auf dem Programm. Die Stadt strahlt mit ihren honigfarbenen Steinen überall eine besondere Wärme aus, und wenn man genau hinschaut, spürt man fast die Geister der Römer. Wir fuhren langsam am Royal Crescent vorbei – diese perfekt gereihten georgianischen Fenster sahen aus wie Zähne – und machten dann einen Halt in der Nähe der Abbey für Fotos. Ein Straßenmusiker spielte eine melancholische Melodie auf der Geige, was alles irgendwie filmreif wirken ließ (oder vielleicht hatte ich einfach Hunger). Die römischen Bäder waren zwar voll, aber trotzdem irgendwie friedlich; wenn man sich nah genug vorbeugte, roch man die Mineralien im Wasser.
Draußen am Fenster zogen die Cotswolds vorbei – sanfte Hügel, Schafe, die wie Marshmallows verstreut waren, kleine Dörfer mit schiefen Schornsteinen. So ein Ort, der fast unecht wirkt, bis man jemanden sieht, der Wäsche aufhängt oder vom Fahrrad aus winkt. Stratford-upon-Avon kam schneller als gedacht. Wir spazierten am Fluss entlang und sahen Shakespeares Geburtshaus (nur von außen – viele Touristen machten Fotos). Die eigentliche Überraschung war der Besuch in seinem alten Schulzimmer; unser lokaler Guide ließ uns tatsächlich ein paar Zeilen laut vorlesen in diesem steifen Holzraum. Ob Shakespeare mit meinem Akzent zufrieden gewesen wäre? Keine Ahnung – aber alle lachten trotzdem.
Ich denke noch oft an diesen Moment im Schulzimmer – Sonnenlicht, das durch staubige Fenster fiel, und alle waren für einen Moment still. Genau so hatte ich mir den Ausflug von London nach Stonehenge und Bath nicht vorgestellt, aber irgendwie blieb mir dieser Augenblick am meisten im Gedächtnis.
Die Tour dauert etwa 12 Stunden hin und zurück ab London.
Ja, der Eintritt zu Stonehenge ist inklusive, wenn du diese Option bei der Buchung auswählst.
Ja, eine private Führung durch Shakespeares Schulzimmer in Stratford-upon-Avon ist Teil der Tour.
Nein, Mahlzeiten sind nicht inklusive; während der Pausen hast du Zeit zum Essen, aber Verpflegung wird nicht gestellt.
Ja, die Fahrt erfolgt den ganzen Tag über mit einem klimatisierten Reisebus.
Ja, Babys und Kinder sind willkommen, müssen aber von einem Erwachsenen begleitet werden; Babys sitzen auf dem Schoß, sofern kein Kinderwagen genutzt wird.
Eine Abholung vom Hotel ist nicht vorgesehen; die Abfahrt erfolgt meist an einem zentralen Punkt in London.
Ja, an den wichtigsten Stationen hast du etwas Zeit für Fotos oder um die Umgebung zu entdecken.
Dein Tag umfasst die Fahrt im klimatisierten Bus ab London, den Eintritt zu Stonehenge (bei gewählter Option), eine Panoramafahrt durch Bath mit Stopps am Royal Crescent und der Bath Abbey, Fotostopps bei den römischen Bädern und Shakespeares Geburtshaus sowie eine private Führung durch Shakespeares Schulzimmer, bevor es abends zurückgeht.
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