Mit einem lokalen Guide stürzt du dich direkt in Shoreditchs wilde Partyszene – angesagte Bars und Clubs, keine Touri-Pubs. Überall freier Eintritt, Shots unterwegs, echte Drink-Deals, dazu Schnappschüsse, wenn du nicht hinschaust. Triff Leute aus aller Welt und vergiss dein Handy für eine Weile.
Du steigst an der Shoreditch High Street aus und sofort schlägt es dir entgegen – der Duft von frittiertem Hühnchen mischt sich mit etwas Süßem aus einer noch geöffneten Bäckerei. Anfangs war ich nervös (große Gruppen sind nicht so mein Ding), doch unser Guide Sam winkte uns zu und plauderte, als würden wir uns schon ewig kennen. Er verteilte diese neonfarbenen Armbänder, die anfangs etwas albern wirkten, aber später super halfen, uns in der Menge wiederzufinden. Die erste Bar versteckte sich hinter mit Graffiti besprühten Rollläden. Drinnen: klebriger Boden, eine langsam drehende Discokugel und Musik, die jeden zum Tanzen brachte – selbst die, die behaupteten, sie würden „nicht tanzen“.
Ich probierte einen der kostenlosen Shots – sie nannten ihn „Shoreditch Sunrise“, schmeckte vor allem süß mit einem kleinen scharfen Kick. Wir blieben etwa eine Stunde, gerade lang genug, um die anfängliche Zurückhaltung abzulegen. Leute aus aller Welt: zwei Mädels aus Madrid, die mir beibrachten, wie man auf Spanisch „Prost“ sagt (und lachten, als ich es fünf Sekunden später wieder vergaß), ein Typ aus Manchester, der den besten Kebab-Laden für danach kannte. Sam hielt uns in Bewegung – mit einem Klatschen, das bedeutete: „Trink aus oder du verpasst den nächsten Spot.“
Der zweite Laden hatte eine schräge Samt-Tapete und einen Barkeeper mit grünen Haaren, der sich nach einer Runde alle Bestellungen merkte (wie macht der das?). Mit jedem Stopp wurde es lauter – nicht nur die Musik, auch das Lachen. Einmal verlor ich kurz meine Gruppe und unterhielt mich mit Li, einer Einheimischen, darüber, warum Londoner nie Regenschirme benutzen („Bringt doch eh nichts“, meinte sie). Irgendwo zwischen dem dritten und vierten Club merkte ich, dass ich mein Handy seit Stunden nicht mehr angeschaut hatte. Das passiert mir sonst nie.
Am Ende taten mir die Füße weh und meine Stimme war fast weg, aber als ich an den gleichen graffitibedeckten Wänden vorbeiging, fühlte es sich anders an – als gehörte ich für eine Nacht hierher oder zumindest verstand ich, warum alle immer wieder für solche Nächte nach Shoreditch kommen.
Die Tour führt zu lebhaften Tanzbars und Clubs in Shoreditch – keine klassischen englischen Pubs.
Bei jedem Stopp gibt’s kostenlose Shots plus exklusive Rabatte auf Drinks die ganze Nacht.
Teilnehmen darfst du ab 18 Jahren mit gültigem Ausweis.
Der erste Barstopp dauert etwa eine Stunde, die gesamte Tour führt dich über mehrere Locations im Laufe des Abends.
Ein Hotel-Transfer ist nicht enthalten, aber die öffentlichen Verkehrsmittel sind gut erreichbar.
Smart-Casual ist Pflicht – Sportklamotten, Jogginghosen oder Flip-Flops sind nicht erlaubt.
Für Schwangere wird diese Aktivität nicht empfohlen.
Ja, die Guides machen den ganzen Abend Fotos, die später geteilt werden können.
Dein Abend beinhaltet freien Eintritt in alle Locations, kostenlose Shots unterwegs, exklusive Drink-Deals, freundliche Guides, die dich sicher von Bar zu Bar bringen, und spontane Fotos von deinem Shoreditch-Abenteuer – bevor du unter Neonlichtern nach Hause schlenderst.
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