Erkunde Oxfords verwinkelte Gassen in kleiner Gruppe und entdecke echte Inspector Morse Drehorte – vom Balliol College bis zum Covered Market – mit vielen Geschichten deines lokalen Guides. Freu dich auf überraschende College-Eintritte, besondere Stadtgeräusche und Details, die Fans lieben. Du gehst mit dem Gefühl nach Hause, TV-Magie und echtes Uni-Leben erlebt zu haben.
Was mir als Erstes auffiel, war die Ruhe auf der Broad Street um die Mittagszeit – nur das leise Surren von Fahrrädern und jemand, der in der Nähe der Bodleian Library seine Gitarre stimmte. Tom, unser Guide mit trockenem Humor, winkte uns zu sich, ein zerfleddertes Notizbuch in der Hand, und legte gleich los: „Siehst du das Fenster? Da stand Morse mal, total verloren.“ Ich hatte die Serie jahrelang gesehen, aber die echten Drehorte in Oxford zu erleben, fühlte sich fast surreal an – als würde man in eine eigene Wiederholung eintauchen. Wir waren nur fünf Leute, was die Tour viel persönlicher machte, fast wie mit Freunden unterwegs.
Wir schlenderten durch das Balliol College – Tom hatte es geschafft, uns reinzubringen, obwohl gerade eine akademische Veranstaltung lief. Drinnen war es kühler, es roch nach altem Holz und einem Hauch von Blumen (vielleicht Lilien?). Er zeigte uns kleine Details: der Platz, an dem Lewis immer seinen Kaffee trank, oder wo Endeavours Fahrrad an der Wand lehnte. Ich versuchte mir vorzustellen, wie Morse hier gelebt haben könnte, zwischen all den Studenten mit ihren Büchern und Take-away-Sandwiches. Einmal fragte Tom, ob jemand den Namen von Morse’s Lieblingspub wüsste – ich stotterte was, und er grinste nur: „Passt schon.“
Wir gingen unter der Bridge of Sighs hindurch (die sieht wirklich ein bisschen aus wie in Venedig), dann rein in den Covered Market, wo der Duft von frisch gebackenem Brot auf Fischstände traf – nicht meine Lieblingskombination, aber typisch Oxford. Zwischendurch hielten wir einfach mal an und hörten der Stadt zu: Glocken, die irgendwo in der Ferne läuteten, ein Student, der vor dem Trinity College Shakespeare rezitierte – einfach so. Es ist fast tröstlich, wie das Leben an all diesen berühmten Inspector Morse Orten weitergeht. Manchmal erzählte Tom von Uni-Alltag – wie der Abschluss bedeutet, dass man vielleicht nicht in jedes College kommt, aber er findet immer einen Weg rein. Er kannte wirklich jeden: Ein kurzer Blick zu einem Portier, der sofort zurückwinkte.
Am Ende hätte ich nicht gedacht, dass ich mich so verbunden fühle – vielleicht wegen Toms Geschichten oder weil man Oxford durch diese leicht melancholische Detektivbrille sieht. Auf jeden Fall denke ich noch oft an den Blick von den Stufen der Radcliffe Camera, als wir fertig waren, die Sonne, die auf den honigfarbenen Steinen glitzerte. Wenn du auch nur halbwegs Morse-Fan bist oder Oxford mal anders entdecken willst, lohnt sich dieser Ausflug total – auch wenn keiner von uns „Magdalen“ richtig aussprechen konnte.
Die Tour dauert etwa 2 Stunden.
Je nach Öffnung besuchst du Wadham, Exeter, Balliol oder St Johns College.
Die Tour richtet sich nicht an Kinder, aber Babys bis 5 Jahre sind kostenlos dabei.
Ja, alle Wege und Bereiche sind rollstuhlgerecht.
Die Gruppen bestehen meist aus 2–4 Personen, maximal 15.
Ja, der Eintritt in ein College ist inklusive, sofern eines geöffnet ist.
Treffpunkt ist auf der Broad Street im Zentrum von Oxford.
Ja, Kinderwagen und Assistenztiere sind erlaubt.
Dein Tag beinhaltet den Eintritt in eines der Colleges Wadham, Exeter, Balliol oder St Johns (sofern geöffnet) sowie spannende Geschichten deines lokalen Guides, während du die Drehorte im Zentrum von Oxford erkundest. Die Gruppe bleibt klein für ein persönliches Erlebnis – sei einfach fünf Minuten vor Start auf der Broad Street, dann geht’s gemeinsam durch die Gassen und historischen Orte, die in Inspector Morse zu sehen sind.


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