Erlebe Puerto Platas Geschichte mit einem lokalen Guide – probiere Rum bei Ron Macorix, bewundere uralte Bernsteine, schlendere unter bunten Schirmen auf der San Felipe Straße und genieße die Meeresbrise an der Festung. Lachen, neue Geschmäcker und unvergessliche Momente inklusive.
Die Tour dauert einen ganzen Tag und umfasst die wichtigsten Sehenswürdigkeiten rund um Puerto Plata mit privatem Transport.
Ja, die Tour beinhaltet privaten Transport mit Abholservice vom Hotel.
Die Route führt zur Ron Macorix Rumfabrik (inkl. Verkostung), dem Dominikanischen Bernsteinmuseum, der Schirmstraße auf der San Felipe Straße, dem Parque Luperón und Fort San Felipe.
Ja, alle Orte und der Transport sind rollstuhlgerecht und auch für Kinderwagen geeignet.
Die Rumverkostung bei Ron Macorix kostet zusätzlich 5 US-Dollar pro Person; andere Eintritte sind inklusive, sofern nicht anders angegeben.
Ja, du hast Zeit, Orte wie die Schirmstraße in deinem eigenen Tempo zusammen mit dem Guide zu entdecken.
Deine private Tagestour in Puerto Plata beinhaltet Tür-zu-Tür-Transport in einem barrierefreien Fahrzeug sowie Erfrischungsgetränke unterwegs; Eintrittsgelder sind inklusive, außer der optionalen Rumverkostung bei Ron Macorix (5 US-Dollar). Ein lokaler Guide begleitet dich zu jedem Stopp – von Museen bis zur Festung – und bringt dich danach bequem zurück.
„Wenn du den Zuckerrohrgeschmack im Rum nicht schmeckst, ist er nicht echt dominikanisch“, grinste unser Guide Luis, während er uns ein kleines Glas im Ron Macorix einschenkte. Ich versuchte, ihn wie Wein zu schwenken – keine Ahnung warum – und hätte mir fast das Hemd bekleckert. Die ganze Destillerie roch süß und ein bisschen herb, wie alte Fässer und etwas Geröstetes. Luis erzählte, wie der Rum ursprünglich in San Pedro de Macorís begann, bevor er seinen Weg hierher nach Puerto Plata fand. Da wurde mir klar, wie viel Geschichte in jeder Flasche steckt. Fünf Dollar für die Verkostung – aber ehrlich gesagt? Die Geschichten allein sind das schon wert.
Als Nächstes stand das Dominikanische Bernsteinmuseum auf dem Programm – angenehm kühl drinnen, eine Wohltat nach der drückenden Karibikhitze. Dort gibt es ein Stück Bernstein mit einem urzeitlichen Insekt darin, das ich viel länger anstarrte, als ich wollte. Es ist faszinierend, wie Jahrhunderte in goldenem Harz eingeschlossen sind, während draußen Leute Früchte aus ihren Wagen verkaufen und lachend Spanisch sprechen. Das Museum ist nicht riesig, aber man spürt förmlich, wie die Zeit sich dahinter ausdehnt – und hier gibt es sogar blauen Bernstein, von dem ich vorher nichts wusste.
Danach schlenderten wir durch die Schirmstraße, während Kinder unter den bunten, überhängenden Regenschirmen herumtollten. Die Farben sind anfangs fast überwältigend – Rot, Gelb, Blau überall – doch dann lässt man sich einfach treiben. Irgendwo spielte Musik (wahrscheinlich Bachata) und eine Frau, die Empanadas verkaufte, lächelte, als ich auf Spanisch bestellen wollte. Sie korrigierte sanft meinen Akzent – Dominikaner schaffen es immer, dich willkommen zu fühlen, selbst wenn du Fehler machst.
Ich gebe zu, als wir Fort San Felipe erreichten, war ich schon etwas müde, doch der Blick von den alten Steinen auf den Atlantik weckte mich sofort wieder auf. Die Meeresbrise ist salzig und kräftig; man hört die Wellen gegen die Felsen schlagen, während Luis zeigt, wo vor Jahrhunderten Piraten ihr Glück versuchten. Die Kanonen stehen noch immer zum Wasser hin gerichtet – es ist seltsam, wie friedlich alles heute wirkt im Vergleich zu der alten Gefahr. Wir setzten uns auf eine Bank und sahen zu, wie Familien zusammenkamen, während die Sonne langsam unterging. Manchmal denke ich noch an diesen Ausblick, wenn es zuhause mal wieder laut wird.
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