Du fühlst dich eher wie ein zu Besuch kommender Freund als ein Tourist, wenn du mit einem lokalen Guide durch den Schwarzwald fährst – mit frischen Brezeln, Gesprächen mit Einheimischen und entspannten Spaziergängen über Wiesen. Jeder Moment richtet sich danach, was du an diesem Tag sehen oder probieren möchtest. Locker, persönlich – und ehrlich gesagt schwer wieder loszulassen.
Wir sind kurz nach dem Frühstück in Offenburg losgefahren, die Fenster einen Spalt offen, um die frische, harzige Luft des Schwarzwalds hereinzulassen. Unser Guide Markus erzählte schon gleich Geschichten aus seiner Kindheit hier – er zeigte uns sogar die Bäckerei, in der er seinen ersten Job hatte (und bestand darauf, dass wir eine Brezel holen). Der Wald ist nicht nur Bäume; es sind die sanften Hügel und winzigen Dörfer, die aussehen, als hätte sie jemand gezeichnet, der Gemütlichkeit liebt. Ich dachte, ich hätte genug Grün für heute gesehen, doch hinter jeder Kurve wartete eine Wiese oder ein Fachwerkhaus mit Geranien in den Fensterkästen. Man kann nicht wirklich jeden Stopp vorher planen – Markus fragte einfach, ob wir Lust auf eine Pause oder einen Kaffee hätten, und ehrlich gesagt mochte ich diese Ungewissheit.
Ich versuchte, „Schwarzwald“ richtig auszusprechen und brachte Markus zum Lachen – mein Akzent ist wohl hoffnungslos. An einer kleinen Quelle hielten wir an; er zeigte uns, wie man wilde Kräuter erkennt (ich bin mir immer noch nicht sicher, welche essbar sind). Ein Moment, als die Sonne durch die Wolken brach und alles feucht, frisch und fast süßlich roch – wie Moos und Holzrauch zugleich. Wir trafen eine ältere Frau, die vor ihrem Haus Kuchen verkaufte (Schwarzwälder Kirschtorte ist hier ganz anders als daheim), und sie unterhielt sich mit Markus über den letzten Winter, während ich versuchte, mitzuhalten. Der ganze Tag fühlte sich irgendwie improvisiert an, aber nie gehetzt.
Am späten Nachmittag fuhren wir zurück Richtung Freiburg, müde auf die gute Art, bei der die Schuhe schlammig sind, es einem aber egal ist. Ich dachte immer wieder daran, wie anders das im Vergleich zu einer Gruppenreise war – kein Drehbuch, kein Zeitdruck. Einfach echte Menschen, die uns ihr Stück Schwarzwald zeigen. Manchmal reist man an berühmte Orte und fühlt sich trotzdem fremd; hier nicht. Und ja, an den Kuchen denke ich immer noch gern zurück.
Die Tour startet wahlweise in Offenburg oder Freiburg.
Ja, die Abholung am gewählten Startpunkt ist inklusive.
Standardmäßig sind bis zu 3 Personen möglich; größere Gruppen erhalten ein individuelles Angebot.
Ja, die Stopps sind flexibel und richten sich nach deinen Interessen.
Ein festes Mittagessen ist nicht enthalten, aber unterwegs können lokale Essensstopps eingeplant werden.
Ja, die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet, aber nicht empfohlen bei Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Der Guide spricht fließend Englisch.
Bei schlechtem Wetter wird die Tour verschoben oder du bekommst dein Geld zurück.
Dein Tag beinhaltet private Fahrt im klimatisierten Fahrzeug ab Offenburg oder Freiburg (du entscheidest), Wasserflaschen während der Fahrt und einen flexiblen, auf deine Wünsche abgestimmten Ablauf – mit vielen Gelegenheiten für Pausen, Snacks oder Fotos, bevor du entspannt zurückkehrst.
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