Du wirst die Türme von Neuschwanstein durch frostige Luft bewundern, durch die märchenhaften Gassen von Hohenschwangau schlendern und den bayerischen Winter auf der Zunge spüren. Mit garantiertem Skip-the-Line-Schlosseintritt und einem lokalen Guide, der dich von Münchens Herz zu alpinen Märchen und zurück begleitet, fühlst du dich gleichzeitig weit weg und zuhause.
Ganz ehrlich, ich hätte fast den Bus verpasst, weil mich der Duft von gerösteten Maroni am Marienplatz abgelenkt hat – aber irgendwie habe ich es gerade noch geschafft, mit rotgefrorenen Wangen. Unser Guide (Matthias? Oder vielleicht Mathias – er hat über beide Schreibweisen gescherzt) verteilte eine Ladung Tickets fürs Schloss Neuschwanstein, was bedeutete: kein Anstehen in den endlosen Warteschlangen draußen. Das fühlte sich im bayerischen Winter schon fast wie ein kleines Wunder an, weißt du?
Die Fahrt raus aus München war ruhiger als erwartet. Viele dösten oder drückten die Nasen ans Fenster, während wir die Romantische Straße entlang rollten. Die Felder waren leicht mit Schnee bedeckt, und ab und zu zeigte jemand auf einen Kirchturm oder eine Ansammlung pastellfarbener Häuser. Das Dorf Hohenschwangau sah aus wie aus einem alten Märchenbuch – Holzschilder, vereiste Pflastersteine, Menschen dick eingepackt und lachend an kleinen Ständen mit Weihnachtsdeko. Ich habe mir einen Zimtstern gekauft, der meine Handschuhe stundenlang klebrig gemacht hat.
Der Aufstieg zum Schloss Neuschwanstein ist kein Zuckerschlecken, wenn man nicht an Hügel gewöhnt ist (gute Schuhe mitbringen!). Matthias hielt uns mit Geschichten über Ludwig II. bei Laune – ehrlich gesagt klangen manche Sachen zu verrückt, um wahr zu sein, aber so ist Bayern eben. Drinnen war das Schloss still und hallend; überall Samtseile, bemalte Decken über uns. Man kann kaum wegsehen von den Fenstern, die die verschneiten Alpen einrahmen. Einmal ertappte ich mich sogar dabei, wie ich den Atem anhielt – albern, aber wahr.
Zurück in München trennten sich einige Gruppen, während andere mit Matthias noch eine extra Tour durch die Altstadt machten. Wir beobachteten Flusssurfer im Englischen Garten (ja, im Dezember!), schlenderten dann am Odeonsplatz vorbei und über die Weihnachtsmärkte, wo es überall nach Glühwein und Tannennadeln roch. Meine Füße waren müde, aber ich wollte gar nicht, dass der Tag endet – es fühlte sich so an, als hätte München noch viele Geheimnisse, die irgendwo auf uns warteten.
Nein, eine Abholung vom Hotel ist nicht enthalten; die Tour startet an einem zentralen Treffpunkt in München.
Skip-the-Line-Tickets sind garantiert, aber nicht im Voraus inklusive; du kaufst sie direkt beim Guide am Tag der Tour für 26,50 € pro Person.
Die Fahrt entlang der Romantischen Straße dauert je nach Wetter etwa 2 Stunden pro Strecke.
Nein, es gibt kein Mittagessen; in Hohenschwangau hast du freie Zeit, um Essen oder Snacks zu kaufen.
Ja – es geht steil bergauf und Treppen hoch zum Schloss Neuschwanstein; gute Schuhe und eine gewisse Fitness sind empfehlenswert.
Der Ablauf kann sich wegen Winterwetter ändern; die Guides passen die Tour bei Bedarf für die Sicherheit an.
Nein – bitte bring Bargeld in Euro mit, da Kreditkarten beim Ticketkauf beim Guide meist nicht akzeptiert werden.
Ja – nach der Rückkehr gegen 17:30 Uhr kannst du an einer optionalen 90-minütigen Führung teilnehmen, inklusive Flusssurfen und Weihnachtsmärkten.
Dein Tag beinhaltet die Fahrt im Luxusbus mit WC, garantierten Zugang zu Skip-the-Line-Tickets für Schloss Neuschwanstein (Tickets kaufst du beim Guide), einen lokalen Guide mit spannenden Geschichten, freie Zeit im Dorf Hohenschwangau zum Shoppen oder für Snacks sowie eine optionale Altstadtführung in München – mit Flusssurfern und festlichen Weihnachtsmärkten, wenn du zwischen Ende November und Ende Dezember reist – bevor die Tour am Marienplatz endet.
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