Du radelst durch Heidelbergs Flussparks, überquerst die Karl-Theodor-Brücke ins Herz der Altstadt und fährst vorbei an historischen Kirchen und dem modernen Bahnstadt. Dabei begleitet dich eine erfahrene lokale Guide mit spannenden Geschichten, kleinen Anekdoten und viel Zeit, den besonderen Rhythmus jedes Viertels aufzusaugen.
Die Tour dauert etwa 2,5 Stunden von Anfang bis Ende.
Ja, wenn du sicher Fahrrad fahren kannst, ist die Tour gut machbar.
Ja, Helme sind inklusive und werden zusammen mit dem Fahrrad zur Verfügung gestellt.
Ja, du überquerst die Karl-Theodor-Brücke und erkundest die Heidelberger Altstadt.
Du besuchst den Neckarwiese-Park, die Altstadt, den Bergfriedhof und das Bahnstadt-Viertel.
Nein, Verpflegung ist nicht enthalten, nur Fahrrad und Helm sind inklusive.
Ja, eine erfahrene lokale Guide begleitet die Gruppe während der gesamten Tour.
Ja, der Startpunkt ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Dein Tag beinhaltet ein bequemes Citybike und einen Helm für die gesamte Tour – dazu viele Stopps mit spannenden Geschichten von deiner lokalen Guide, bevor ihr wieder am Ausgangspunkt ankommt.
Am Anfang wackelte ich noch ein bisschen, griff fest in den Lenker und versuchte, so auszusehen, als hätte ich schon öfter eine Citybike gefahren. Unsere Guide Anna lächelte – das sieht sie sicher jeden Tag – und reichte mir einen Helm mit dem Aufkleber „Heidelberg liebt dich“. Los ging’s am Neckarwiese-Park, wo die Luft nach frisch gemähtem Gras und irgendwo her Kaffee duftete. Für eine so bekannte Stadt war es überraschend ruhig.
Wir radelten am Flussufer entlang, vorbei an entspannten Studenten auf der Wiese und einem älteren Herrn, der Enten fütterte. Anna zeigte uns die Viertel, während ihre Stimme über das Surren der Reifen hinweg zu hören war. An einer Stelle hielten wir an, um Ruderer unter der Karl-Theodor-Brücke vorbeigleiten zu sehen. Die Brücke zu überqueren und in die Heidelberger Altstadt zu fahren, fühlte sich an wie eine kleine Zeitreise; Kopfsteinpflaster klapperte unter den Reifen, und Kirchenglocken hallten zwischen den pastellfarbenen Häusern. Ich versuchte „Altstadt“ richtig auszusprechen, scheiterte aber – Anna lachte herzlich und korrigierte mich ganz sanft.
In der Altstadt machten wir immer wieder kurze Pausen, um über Kirchen, Geschichten aus längst vergangenen Zeiten und das Leben hier heute zu sprechen (angeblich spielt hier ständig jemand Gitarre am Brunnen). Später fuhren wir am Bergfriedhof vorbei – dem Bergfriedhof. Dort oben wirkte es friedlich, mit viel Grün und stillen Grabsteinen. Der letzte Abschnitt führte uns in die Bahnstadt, mit ihren gläsernen Gebäuden und breiten Radwegen – ein krasser Gegensatz zu den engen Gassen der Altstadt. Meine Beine waren schon müde, aber ehrlich gesagt? Ich hätte noch weiterfahren können.
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