Du stehst hoch über der Elbe auf der Basteibrücke, wanderst mit deinem Guide durch Wälder zur Pravčická brána und erkundest das Labyrinth der Tisa-Felsen, wo Filme gedreht wurden. Freu dich auf tschechisches Mittagessen und stille Momente in der Natur – ein Tag, der lange nachwirkt.
Die Tour dauert den ganzen Tag, inklusive Abholung in Dresden und Rückkehr am Abend.
Ja, die Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Dresden sind inklusive.
Die Wanderungen sind moderat, etwa 9 km insgesamt; für die meisten Fitnesslevels gut machbar.
Du besuchst die Basteibrücke, Festung Neurathen, Pravčická brána (saisonal) und die Tisa-Felsen.
Ja, ein traditionelles tschechisches Mittagessen mit Getränk, Dessert und Kaffee ist inbegriffen.
Ja, vegetarische und vegane Gerichte sind problemlos möglich – einfach bei der Buchung angeben.
Bequeme Wanderschuhe sind wichtig; Regenjacken und Wanderstöcke stehen bei Bedarf zur Verfügung.
Kinder unter 5 Jahren sind bei gemeinsamen Touren nicht erlaubt; Familien mit kleinen Kindern sollten privat buchen.
Dein Tag umfasst die Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Dresden im Minivan mit WLAN, Eintritt zu allen Sehenswürdigkeiten wie Basteibrücke und Festung Neurathen, einen erfahrenen englischsprachigen Guide, Snacks und Wasser unterwegs, Ausrüstung wie Regenjacken oder Wanderstöcke bei Bedarf sowie ein herzhaftes tschechisches Mittagessen mit Getränk und Dessert, bevor es bequem zurückgeht.
„Siehst du den Stein da? Mein Großvater meinte immer, der sieht aus wie ein schlafender Löwe“, erzählte Tomas, während wir aus dem Minivan in die feuchte Morgenluft traten. Kaum hatte ich meinen Kaffee ausgetrunken, zeigte er schon auf Formen in den Felsen der Sächsischen Schweiz. Der Wald war still, nur unsere Schritte und ein paar Vögel waren zu hören – ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, so schnell so weit weg von Dresden zu sein. Diese erdige Mischung aus feuchtem Moos und Kiefernnadeln hat mich den ganzen Tag begleitet.
Nach einem kurzen Spaziergang tauchte die Basteibrücke plötzlich vor uns auf – da stand man, 190 Meter über der Elbe. Nicht nur der Ausblick war atemberaubend, sondern auch die Ruhe, die sich einstellte, wenn man auf die Brücke trat. Tomas erzählte von der Festung Neurathen und wie hier früher Menschen das Gebiet verteidigt haben. Ich versuchte mir das vorzustellen, wurde aber von einem Mann mit Fernglas abgelenkt, der nach Falken Ausschau hielt. Wir streiften um die alten Mauern, streichelten den kalten Sandstein – es hat etwas Beruhigendes, einen Felsen zu berühren, der schon viel länger hier steht als wir.
Der Übergang in die Böhmische Schweiz fühlte sich an, als würde man in eine andere Geschichte eintauchen. Der Aufstieg zur Pravčická brána war nicht schwer, aber ich kam doch außer Atem – wahrscheinlich vom Lachen über mich selbst, weil ich den Namen nicht richtig aussprechen konnte (Tomas grinste, korrigierte mich aber nicht). Das Tor ist aus der Nähe riesig, kein Wunder, dass es auf so vielen Postkarten zu sehen ist. Das Mittagessen in einem tschechischen Restaurant in der Nähe war besser als erwartet – für mich gab’s Ente, meine Freundin nahm vegetarischen Gulasch, dazu Knödel, die jede Soße aufsogen. Ein süßes, dunkles Bier rundete das Ganze ab; ehrlich gesagt hätte ich dort stundenlang sitzen können, wenn wir nicht weitergefahren wären.
Der letzte Stopp bei den Tisa-Felsen war fast surreal – wie in einem Filmset (hier wurde angeblich Narnia gedreht). Das Licht wurde schwächer, und jeder Winkel sah anders aus, während die Schatten über die Steintürme krochen. Jemand aus unserer Gruppe zitierte Filmszenen, und wir mussten alle lachen. Auf der Rückfahrt nach Dresden, müde und mit schlammigen Stiefeln, dachte ich immer wieder an den Moment auf der Basteibrücke – das stille Innehalten, bevor jemand sprach – und daran, wie man manchmal gar nicht merkt, dass man einen Tag draußen gebraucht hat, bis man wieder in der Stadt ist.
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