Überquere die berühmte Emma-Brücke in Punda, koste den blauen Curaçao-Likör in der Chobolobo Fabrik, genieße die Aussicht vom Caracasbaai und entspanne zwei Stunden am lebhaften Mambo Beach – Abholung inklusive. Unterwegs erwarten dich lokale Geschichten und Aromen, die lange nachklingen.
Das Knarren der Emma-Brücke hört man, bevor man sieht, wie sie sich bewegt – die Einheimischen nennen sie einfach „die schwingende Alte“. Ich hatte etwas Größeres erwartet, doch da lag sie, wie sie sanft übers Wasser schwebte, als wir aus dem Bus in Punda stiegen. Unser Guide Michael winkte uns lachend zu und zeigte auf die pastellfarbenen Häuser, die aussahen, als hätte jemand mit großer Leidenschaft Gelb und Blau verteilt. Ich wollte gerade ein Foto von den Scharloo-Villen machen, als mich der Duft von frischer Mango von einer Frau an der Ecke ablenkte – so intensiv und süß. Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass Willemstad schon so früh am Tag so lebendig wirkt.
Als nächstes stand die Chobolobo Likörfabrik auf dem Programm. Sie ist weder groß noch schick, aber hat diesen charmanten, altmodischen Flair – Holzbalken, überall Glasflaschen. Michael erklärte, wie echter Curaçao-Likör aus Laraha-Orangen hergestellt wird (von denen ich vorher nie gehört hatte), und wir durften einen kleinen Schluck probieren. Knallblau, so strahlend wie das Meer. Ich versuchte, „Chobolobo“ richtig auszusprechen; Michael musste lachen und gab nach meinem dritten Versuch auf. Im Souvenirshop gab es kleine Fläschchen in Form von Inselhäuschen – fast hätte ich eins wegen des Etiketts gekauft.
Danach ging es zum Aussichtspunkt Caracasbaai. Der Wind zerzauste mir die Haare, während alle still auf das türkisfarbene Wasser und die roten Dächer unter uns schauten. So eine Insel von oben zu sehen, macht einem klar, wie klein sie ist – und gleichzeitig, wie viel Farbe hier steckt. Auf dem Weg zum Mambo Beach erzählte Michael Geschichten aus seiner Kindheit ganz in der Nähe; er schwört, dass er jeden Morgen den Salzgeruch des Meeres riechen kann, sobald er aufwacht.
Am Mambo Beach selbst herrschte reges Treiben – Musik wehte von einer Bar herüber, Kinder rannten ausgelassen im Sand. Wir hatten zwei Stunden Zeit, um zu schwimmen (das Wasser ist so warm, dass man gar nicht mehr raus will), durch die Läden mit Sonnenhüten und Aloe-Vera-Gel zu stöbern oder einfach unter einer Palme zu sitzen und das Kommen und Gehen der Leute zu beobachten. Ich verbrachte die meiste Zeit mit den Füßen im Sand, aß frittierte Kochbananen von einem Stand – noch leicht salzig vom Schwimmen – und dachte darüber nach, wie leicht man hier die Zeit vergisst. Als wir schließlich wieder in den klimatisierten Bus stiegen und zurück ins Zentrum von Willemstad fuhren, fühlte ich mich seltsam heimisch – obwohl ich diesen Ort gerade erst kennengelernt hatte.
Du hast 2 Stunden freie Zeit am Mambo Beach zum Entspannen oder Shoppen.
Ja, die Abholung ist von Hotels im Zentrum oder deinem Kreuzfahrtschiff in Willemstad inklusive.
Du erfährst, wie der typische Curaçao-Likör hergestellt wird und probierst verschiedene Sorten.
Ja, Fotomöglichkeiten gibt es im Scharloo-Viertel, am Caracasbaai Aussichtspunkt und am Mambo Beach.
Der gesamte Transport erfolgt in einem komfortablen, klimatisierten Bus.
Babys sind willkommen, müssen aber während der Fahrt auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Die Tour beinhaltet leichte Spaziergänge an den Sehenswürdigkeiten und ist für alle Fitnesslevels geeignet.
Die Tour startet im Zentrum von Punda (Willemstad) und endet mit Rückfahrt ins Zentrum oder zu deinem Hotel/Kreuzfahrtschiff.
Dein Tag umfasst klimatisierten Bus-Transport mit Abholung von Hotels oder Kreuzfahrtschiffen in Willemstad, Eintritt und Verkostung in der Chobolobo Likörfabrik, freie Zeit am Caracasbaai Aussichtspunkt zum Fotografieren sowie zwei entspannte Stunden am Mambo Beach, bevor es zurück ins Zentrum geht.
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