Mit einem lokalen Guide fährst du von San José los, beobachtest, wie Wolken über den riesigen Krater des Poas Vulkans ziehen, und erkundest eine aktive Kaffeeplantage am Fuße. Probiere frisch geröstete Bohnen, höre spannende Geschichten von den Farmern und genieße ein leckeres Mittagessen – ein Tag voller Natur, Lachen und echtem costa-ricanischem Flair.
Die Tour dauert den Großteil des Tages, mit Abholung am Morgen und Rückkehr am Nachmittag oder Abend.
Ja, die Abholung und Rückfahrt vom Hotel sind ab San José, Alajuela, Heredia oder Cartago inklusive.
Du besuchst den Hauptkrater mit Blick auf Schwefelfumarolen und den umliegenden Nebelwald.
Ja, während des Besuchs auf der Kaffeeplantage gibt es ein Mittagessen.
Ein lokaler Fahrer/Guide begleitet dich während der gesamten Tour.
Kinder sind willkommen, müssen aber von einem Erwachsenen begleitet werden; die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet.
Ja, du bekommst eine Führung auf einer aktiven Kaffeeplantage mit praktischen Einblicken von Mitarbeitern.
Die Nationalparkgebühren sind im Buchungspreis enthalten.
Dein Tag beinhaltet die Abholung und Rückfahrt vom Hotel in San José oder Umgebung, Wasserflaschen unterwegs, alle Eintrittsgelder für den Poas Vulkan und die Kaffeeplantage, die Begleitung durch einen freundlichen lokalen Experten – und ein herzhaftes costa-ricanisches Mittagessen vor der Rückfahrt.
Kaum hatten wir San José verlassen, zeigte unser Fahrer Carlos schon die ersten Erdbeerfelder und bunte Blumen am Straßenrand. Er bremste sogar für einen älteren Mann, der Kaffee aus einer Thermoskanne verkaufte – Carlos grinste und meinte: „Das ist echter costa-ricanischer Stil.“ Je höher wir zum Poas Vulkan fuhren, desto kühler wurde die Luft. Der Nebel schlängelte sich um die Bäume und verbarg fast alles außer den leuchtend grünen Blättern. Als wir am Krater ausstiegen, schlug uns ein erdiger Duft entgegen – feuchte Erde gemischt mit einer scharfen Note vom Vulkan selbst.
Unsere Guide Ana reichte uns Wasserflaschen, bevor sie uns zum Aussichtspunkt führte. Sie erzählte, dass der Poas erst 2017 ausgebrochen war (ich hätte nicht gedacht, dass das so frisch ist). Aus dem Krater stiegen noch kleine Rauchfahnen auf. Der Krater ist riesig – viel größer als auf jedem Foto. In der Nähe lachten Schulkinder auf einem Ausflug, und eines versuchte mir beizubringen, wie man „fumarola“ richtig ausspricht. Wahrscheinlich habe ich es total verhauen, aber sie lachten nur noch mehr.
Danach fuhren wir hinunter zu einer Kaffeeplantage am Fuße des Vulkans. Gerade als wir durch die Reihen glänzender Kaffeepflanzen gingen, kam die Sonne heraus. Miguel, unser Gastgeber, ließ uns eine grüne Kaffeebohne zwischen den Fingern reiben – sie fühlte sich wachsig an und roch leicht grasig. Er erzählte stolz, dass ihre Farm zu den ersten in Costa Rica gehört, die auf Nachhaltigkeit setzen. Wir sahen, wie die Bohnen auf großen Terrassen getrocknet werden und schnupperten in den Röstraum, der nach karamellisiertem Zucker duftete. Das Mittagessen war einfach, aber lecker – Reis, Bohnen, Hühnchen – und der starke Kaffee brachte meine Hände zum Zittern.
Ich denke oft an den Moment am Krater zurück, als für einen Augenblick alles still war, bis auf das entfernte Zwitschern der Vögel. Wenn du Natur liebst oder einfach mal sehen willst, wie Costa Rica abseits der Stadt wirkt – auch wenn du wenig über Vulkane oder Kaffee weißt – lohnt sich das auf jeden Fall. Und zum Glück habe ich nicht das Frühstück ausgelassen, denn die Bergluft macht richtig hungrig.
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