Du paddelst durch wilde Stromschnellen des Sarapiquí mit einem lokalen Guide ab La Fortuna, machst Halt für frisches Obst am Flussufer und tankst nach den Klasse 3-4 Wellen mit einem herzhaften costa-ricanischen Mittagessen wieder auf. Freu dich auf Lachen, Spritzwasser und diese ruhigen Momente, die lange nachwirken.
Gerade als die Wolken sich lichteten, kletterten wir ins Schlauchboot – diese feuchte Hitze, die man nur in Costa Rica kennt, lag schwer in der Luft. Der Sarapiquí wirkte kurz ruhig, doch unser Guide José grinste breit und zeigte flussabwärts: „Der Terminator kommt.“ Ich dachte erst, er macht Witze, bis das Dröhnen losging. Paddel tauchten ein, Wasser spritzte mir ins Gesicht, und jemand hinter mir schrie etwas, das ich nicht verstand. Mein Herz raste so sehr, dass ich fast vergaß, mich umzuschauen – überall sattes Grün, Vögel, die über das Wasser flogen, und dieser erdige Duft nach Regen.
Etwa auf halber Strecke legten wir an einem steinigen Ufer an. Ich hatte nicht damit gerechnet, wie sehr meine Arme schmerzen würden – oder wie hungrig ich sein würde. José verteilte Ananasstücke – so süß, dass sie fast brannten – und erzählte von seinem Onkel, der hier fischte, bevor der Sarapiquí zum Hotspot fürs Wildwasser-Rafting wurde. Wir saßen da, tropfnass, lachten über unsere holprige Aussprache von „Dos Locos“ (ich habe es definitiv verhauen), während der Fluss unbeeindruckt an uns vorbeirauschte.
Der letzte Abschnitt war richtig wild. Die Stromschnellen warfen uns herum, aber niemand fiel ins Wasser – ich war nur knapp dran, als uns eine Welle seitlich erwischte. Als wir schließlich ans Ufer kamen, waren meine Beine weich wie Pudding und meine Wangen taten vom Grinsen weh. Das Mittagessen in einem kleinen Lokal schmeckte besonders gut: Reis, Bohnen, Hühnchen – genau das, was man nach einer nassen und sonnigen Tour braucht. Ich denke oft an den Moment zwischen den Stromschnellen, wenn alles still war, nur der Dschungel zu hören und alle kurz durchatmeten. Wer von La Fortuna aus einen Tag voller Adrenalin und authentischem Flair sucht, ist hier genau richtig.
Ja, der Transfer vom und zum Hotel in La Fortuna ist im Tourpreis enthalten.
Die Stromschnellen am Sarapiquí sind Klasse 3 und 4.
Die Fahrt dauert je nach Verkehr etwa 1 bis 1,5 Stunden.
Ja, nach dem Rafting gibt es ein Mittagessen in einem lokalen Restaurant.
Das Mindestalter liegt bei 15 Jahren; die Tour wird nicht für Personen über 55 oder mit Rücken- oder Herzproblemen empfohlen.
Ja, ein erfahrener lokaler Guide begleitet die gesamte Tour.
Nein, Babys sind nicht erlaubt; das Mindestalter beträgt 15 Jahre aus Sicherheitsgründen.
Ein Fotograf begleitet die Tour; Fotos können nach der Tour gekauft werden.
Dein Tag beinhaltet den Transfer vom und zum Hotel in La Fortuna, die komplette Sicherheitsausrüstung für die Klasse 3-4 Stromschnellen am Sarapiquí, geführt von einem erfahrenen lokalen Guide. Unterwegs gibt es eine Snackpause am Flussufer (die Ananas ist ein Traum) und nach der Tour ein vollwertiges Mittagessen in einem nahegelegenen Restaurant. Wer möchte, kann sich auch von einem Fotografen beim Paddeln und bei spektakulären Momenten ablichten lassen.
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