Dein Tag startet mit Abholung am Hotel in La Fortuna, dann geht’s los zum wilden Wildwasser-Rafting der Klasse III-IV am Sarapiquí-Fluss mit erfahrenen Guides. Freu dich auf spritzige Stromschnellen, eine Pause mit frischem Obst am Flussufer, jede Menge Spaß (und vielleicht ein bisschen Nervenkitzel) sowie ein herzhaftes costa-ricanisches Mittagessen zum Abschluss. Ein Erlebnis, das du lange in Erinnerung behalten wirst.
Kaum hatte ich meinen Kaffee ausgetrunken, stand auch schon der Van vor unserem Hotel in La Fortuna. Die Luft roch noch frisch nach dem Regen von gestern Abend, und in der Gruppe herrschte eine Mischung aus Aufregung und Müdigkeit. Unser Guide Andrés machte Witze über das „pura vida Paddeln“, während wir an Papaya- und Ananasfeldern vorbeifuhren. Ich versuchte, den Vulkan Arenal durch die Wolken zu erspähen, doch er versteckte sich wieder mal. Es ist schon verrückt, wie man kurz vor so einem Abenteuer gleichzeitig voller Vorfreude und ein bisschen unsicher sein kann.
Vom Ufer aus wirkte der Sarapiquí-Fluss viel ruhiger, als ich erwartet hatte – doch kaum waren wir auf dem Wasser, änderte sich das schlagartig. Andrés erklärte uns noch schnell die Sicherheitsregeln (ich habe links und rechts mindestens zweimal durcheinandergebracht), und dann ging’s los: Stromschnellen der Klasse III-IV schleuderten uns herum, Wasser spritzte mir so heftig ins Gesicht, dass ich kaum noch wusste, wo vorne und hinten war. Zwischendrin musste ich laut lachen – ob aus Nervosität oder purer Adrenalinfreude, weiß ich nicht. Der Duft von feuchter Erde und süßem Schlamm von den Flussufern lag in der Luft. Wir begegneten einem anderen Boot, aus dem jemand „¡Vamos!“ rief – für einen Moment fühlte es sich an, als hätten wir alle ein großes Geheimnis mit dem Fluss geteilt.
Zur Halbzeit legten wir an einer felsigen Stelle eine Pause ein. Jemand reichte mir frische Ananas- und Melonenscheiben – ehrlich gesagt, habe ich noch nie etwas so Leckeres gegessen nach einer Stunde Vollgas-Paddeln. Meine Hände zitterten leicht, aber auf eine gute Art. Andrés zeigte auf blaue Morphofalter, die um uns herumflatterten; er meinte, die bringen hier Glück. Ich glaubte ihm sofort.
Der letzte Abschnitt verging wie im Flug. Als wir schließlich ausstiegen – klatschnass und mit wild zerzaustem Haar – warteten schon Handtücher und kalte Getränke auf uns. Ich merkte erst jetzt, wie müde meine Arme waren, als ich versuchte, meinen Helm abzunehmen – wahrscheinlich sah das ziemlich albern aus, aber es war egal. Das Mittagessen danach war typisch costa-ricanisch: Reis, Bohnen und Hühnchen. Nichts Besonderes, aber genau das Richtige, wenn man hungrig und noch voll vom Fluss ist. Selbst jetzt, Tage später, denke ich oft an diesen Moment zwischen den Stromschnellen zurück – nur Dschungelgeräusche und unser Boot, das sanft auf dem Wasser schaukelte.
Das komplette Erlebnis nimmt den ganzen Tag in Anspruch, inklusive etwa 90 Minuten Fahrt pro Strecke, Zeit auf dem Fluss und Mittagessen.
Die Tour führt über Stromschnellen der Klasse III-IV – anspruchsvoll, aber auch für Anfänger mit Abenteuerlust geeignet.
Ja, die Abholung und Rückfahrt sind bei ausgewählten Hotels in La Fortuna inklusive.
Zieh am besten Badebekleidung und feste Schuhe an, die nicht vom Fuß rutschen (keine Flip-Flops). Nimm trockene Kleidung für danach mit und lass Wertsachen lieber im Hotel.
Ja, am Ende der Rafting-Tour gibt es ein typisches costa-ricanisches Mittagessen.
Vegetarische Mahlzeiten sind auf Anfrage bei der Buchung verfügbar.
Das Mindestalter beträgt 12 Jahre; Kinder müssen von einem Erwachsenen begleitet werden.
Bei Hochwasser oder behördlichen Sperrungen bekommst du einen Ersatztermin oder eine volle Rückerstattung.
Dein Tag beinhaltet die Abholung und Rückfahrt vom Hotel in La Fortuna (ausgewählte Hotels), komplette Rafting-Ausrüstung wie Schwimmwesten und Helme, Wasserflaschen während der Tour, frisches tropisches Obst bei der Pause am Sarapiquí, professionelle zweisprachige Guides, die jeden Flussabschnitt genau kennen, sowie ein traditionelles costa-ricanisches Mittagessen nach dem Rafting, bevor es zurück zum Hotel geht.
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