Wandere durch den üppigen Marino Ballena Park zum Boot und schnorchle rund um Cano Island – mit Schildkröten, Rochen, bunten Fischen und vielleicht Delfinen. Nach zwei geführten Schnorchelgängen mit kompletter Ausrüstung gibt’s ein costa-ricanisches Mittagessen am San Josecito Strand, bevor du entspannt am Strand chillst oder schwimmst. Die Rückfahrt entlang der malerischen Costa Ballena rundet einen Tag voller unvergesslicher Meeresmomente ab.
Die Tour dauert den Großteil des Tages inklusive An- und Abreise; insgesamt solltest du mit etwa 7–8 Stunden rechnen.
Ja, ein typisches costa-ricanisches Mittagessen (meist Hühnchen mit Reis und frischem Obst) gibt es am San Josecito Strand oder einem anderen lokalen Strand.
Nein, die komplette Schnorchelausrüstung und Sicherheitsausrüstung werden gestellt.
Du checkst beim Veranstalter nahe dem Haupteingang des Marino Ballena Parks ein; Parkplätze sind kostenlos vor Ort.
Ja, alle Teilnehmer müssen mindestens 6 Jahre alt sein und einen gültigen Ausweis oder Reisepass vorzeigen.
Ja, bitte kontaktiere das Büro mindestens 48 Stunden vorher; für Sonderwünsche können zusätzliche Gebühren anfallen.
Du kannst Schildkröten, Mantarochen, Stachelrochen, Barrakudas, Delfine (Großer Tümmler oder Fleckendelfine), Weißspitzen-Riffhaie, Muränen und viele bunte Fische entdecken.
Nein, wegen der Bootsfahrt und dem Schnorcheln wird Schwangeren von der Teilnahme abgeraten.
Dein Tag beginnt mit kostenlosem Parken am Büro für einen entspannten Check-in, bevor du in den Marino Ballena Park läufst. Alle Schnorchelausrüstung und Sicherheitsmaterial wird gestellt, dazu gibt es während der Tour Wasserflaschen. Ein lizenzierter Guide begleitet dich von Bahia Ballena über Punta Uvita zur Cano Island, wo du zwei geführte Schnorchelgänge inmitten bunter Meereswelt erlebst. Das Mittagessen – meist Hühnchen mit Reis und frischem Obst – genießt du am San Josecito Strand, bevor du am späten Nachmittag entlang der malerischen Costa Ballena zurückfährst.
Ich hätte fast das Boot verpasst – im wahrsten Sinne des Wortes. Ich hatte meine Sonnencreme im Auto liegen lassen und musste zurück zum Büro rennen, dabei dem Typen an der Parkkontrolle unbeholfen zuwinken. Als ich endlich wieder bei der Gruppe war, sammelte unser Guide Esteban schon alle für den kurzen Weg durch das dichte Grün des Marino Ballena Parks. Die Luft roch süßlich und salzig, wie nasse Blätter und Meer zusammen. Nur fünfzehn Minuten, aber ich schwitzte schon – in Costa Rica gibt’s keine „milden“ Morgen.
Die Bootsfahrt zur Cano Island dauerte länger als gedacht (so etwa anderthalb Stunden?), aber die Zeit verging wie im Flug. Esteban zeigte uns immer wieder Dinge, die ich sonst übersehen hätte: eine Delfinschule, die bei Punta Uvita durchs Wasser schnitt, ein paar braune Pelikane, die aussahen, als hätten sie schon alles gesehen. Er erzählte, dass Cano Island ein geschütztes Meeresreservat ist – kein Angeln erlaubt, deshalb tummeln sich hier riesige Fischschwärme. Als wir endlich ankerten, spürte ich dieses seltsame Kribbeln aus Nervosität und Vorfreude, bevor man in tiefes Wasser springt, in dem man den Grund nicht sieht.
Die erste Schnorchelrunde war fast überwältigend – überall blitzten Gelb- und Blautöne auf, und plötzlich glitt eine Schildkröte vorbei, als gehöre ihr das Revier (was wohl stimmt). Das Wasser schmeckte ein bisschen metallisch, wenn man mal was davon schluckte – was mir öfter passierte, weil meine Maske ständig beschlug. Esteban lachte, als er mich damit kämpfen sah, und zeigte mir einen Trick: erst in die Maske spucken (eklig, aber es funktioniert). Beim zweiten Mal entdeckten wir einen Weißspitzen-Riffhai, der elegant unter uns entlang glitt. Zugegeben, ich war kurz wie gelähmt. Aber alle anderen wirkten entspannt, also versuchte ich es auch.
Mittagessen gab’s dann am San Josecito Strand – ein Teller mit Hühnchen und Reis, dazu Ananas, die nach purem Sonnenschein schmeckte. In der Nähe machten einheimische Familien Picknick; ein Kind versuchte mir das Steineüberspringen beizubringen, aber meine Steine platschten jedes Mal direkt ins Wasser. Nach dem Essen hatten wir etwa eine Stunde Zeit, einfach zu sitzen, zu schwimmen oder nichts zu tun. Der Sand klebte überall, aber das passte irgendwie perfekt nach einem Vormittag mit Rochen und Barrakudas.
Auf der Rückfahrt entlang der Costa Ballena zeigte Esteban verschiedene Vögel, deren Namen ich sofort wieder vergaß (sorry, Esteban). Das Licht über Bahia Drake war so weich, dass man am liebsten einfach schweigen und den Moment genießen wollte. Selbst Wochen später denke ich noch an diese ruhigen Minuten zurück, wie salzig meine Haut war und wie glücklich und müde alle aussahen.
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