Du reitest durch den dichten Regenwald von Arenal mit einem einheimischen Guide, überquerst eine Hängebrücke, beobachtest Affen über dir, schwimmst unter dem La Fortuna Wasserfall und triffst die Maleku-Gemeinschaft, die ihre Traditionen teilt. Freu dich auf schlammige Stiefel, viel Spaß und unvergessliche Momente, die lange nachwirken.
Ich erinnere mich noch genau, wie schlammig meine Stiefel schon waren, bevor wir überhaupt den Stall bei Arenal verlassen hatten. Die Pferde schienen das nicht zu stören – meins hieß Canela und hatte diese ruhige Art, die Ohren zurückzulegen, als hätte sie schon viele nervöse Touristen erlebt. Unser Guide Diego kontrollierte unsere Helme und machte einen Witz über „costaricanische Sicherheitsgurte“. Ich versuchte, nicht zu steif zu wirken, als wir losritten, die Luft schwer vom typischen Grün, das man in Costa Rica nach dem Regen riecht. Es war lauter als gedacht – Vögel schrien, Insekten summten wie ein Rauschen im Ohr.
Der Ritt war holprig, aber irgendwie beruhigend, sobald man aufgehört hatte, elegant aussehen zu wollen. Wir passierten private Farmen und tauchten dann in den echten Wald ein. Diego zeigte auf einen Tukan (den habe ich ehrlich gesagt verpasst), aber ich entdeckte Affen, die über uns schaukelten – einer blieb einfach stehen und starrte mich an, als wollte er meine Reitkünste bewerten. Ein besonderes Highlight war die Hängebrücke über dem Fluss; sie schwankte unter uns und ich musste laut lachen, weil es sich wie eine Filmszene anfühlte. Das wichtigste Suchwort hier ist horseback riding arenal la fortuna waterfall – ich hätte nicht gedacht, wie sehr man jeden Schritt des Pferdes spürt.
Als wir am Aussichtspunkt des Pino Blanco Wasserfalls ankamen, wurde es für einen Moment still – bis ein Kind ständig fragte, ob wir jetzt schwimmen könnten. Der große Moment war aber der Abstieg zum La Fortuna Wasserfall selbst – zuerst hörst du das Rauschen, dann spürst du den Sprühnebel im Gesicht. Einige sprangen direkt ins Wasser (kalt!), ich setzte mich lieber auf einen Felsen und beobachtete, wie die Sonne von den Canyonwänden reflektierte. Wenn ich daran denke, rieche ich noch immer die Mischung aus nassem Stein und Flusswasser.
Auf dem Rückweg machten wir Halt in einem kleinen Maleku-Kulturzentrum – Diego stellte uns María vor, die uns handgemachte Kunstwerke zeigte und versuchte, uns ein paar Wörter in ihrer Sprache beizubringen (ich habe sie total verhauen und für Lacher gesorgt). Meine Beine waren inzwischen müde, aber es fühlte sich richtig gut an – als hätte ich an diesem Tag wirklich etwas erlebt, statt nur einen weiteren „Tagesausflug Machu Picchu Cusco“ abzuhaken, verstehst du?
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel sind im Preis enthalten.
Nein, Vorkenntnisse sind nicht nötig; die Guides geben eine Einführung.
Der Hauptweg ist etwa 3 km lang (ca. 2 Meilen) durch Wald und Farmland.
Ja, es gibt Zeit zum Schwimmen oder Entspannen am Wasserfall.
Das Mindestalter liegt bei 7 Jahren, das Maximalgewicht bei 100 kg (220 lbs).
Ja, entlang der Strecke stehen Toiletten zur Verfügung.
Ja, auf dem Rückweg gibt es einen Stopp beim Maleku Indian Cultural Rescue Center.
Zieh lange Hosen zum Reiten an und bring Badesachen mit, wenn du schwimmen möchtest.
Dein Tag umfasst Hotelabholung und Rückfahrt von Arenal oder Umgebung, komplette Ausrüstung fürs Reiten inklusive Helm, Eintritt zum Aussichtspunkt Pino Blanco und zum La Fortuna Wasserfall mit Zeit zum Schwimmen oder Entspannen am Flusscanyon sowie einen Besuch im Maleku Kulturzentrum, bevor du auf derselben schönen Route zurückkehrst.
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