Du gehst mit einem lokalen Guide durchs Dorf Aquiares, hörst Geschichten von echten Kaffeebauern, zerreibst Blätter in der Hand, probierst frisch gerösteten costa-ricanischen Kaffee direkt aus der Mühle und genießt zum Abschluss eine Tasse im Café mit neuen Freunden. Die Herzlichkeit dieses Ortes – und seiner Menschen – bleibt lange im Herzen.
Die Tour dauert etwa 2 Stunden.
Die Tour beginnt an der Kirche von Aquiares.
Ja, während der Tour gibt es eine kostenlose Kaffeeverkostung.
Ja, professionelle Guides führen die Tour auch auf Englisch durch.
Nein, Mittagessen ist nicht enthalten, aber Kaffee und/oder Tee werden angeboten.
Ja, Kinder sind willkommen, wenn sie von einem Erwachsenen begleitet werden.
Ja, die Tour ist rollstuhlgerecht.
Ja, eine Reservierung ist vorab erforderlich.
Aquiares liegt 7 km nördlich von Turrialba; öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe verfügbar.
Dein Besuch umfasst geführte Spaziergänge durchs Dorf Aquiares und die Kaffeeplantagen, Eintritt in die Farm, Mühle und Kirche, Verkostungen von frischem costa-ricanischem Kaffee oder Tee unterwegs sowie Zeit mit lokalen Kaffeebauern, die ihre Geschichten teilen – alles endet mit einem Stopp im Laden und Café, bevor du weiterziehst.
Ich hätte nie gedacht, dass ich mich in Aquiares so willkommen fühlen würde. Wir trafen uns direkt an der alten Kirche – weiße Wände, etwas verwittert, auf den Stufen lagen Blumen. Unser Guide Luis winkte uns mit einem breiten Lächeln zu, das sofort alle Anspannung nahm. Während wir durchs Dorf liefen, erzählte er Geschichten aus seiner Kindheit hier. Kinder rannten an uns vorbei und kickten einen Ball, und ich erinnere mich, wie die Luft nach feuchter Erde und etwas Süßem roch – wahrscheinlich diese gelben Blumen überall.
Die Kaffeetour war viel praktischer, als ich erwartet hatte. Luis gab uns Blätter zum Zerreiben zwischen den Fingern („Riech mal – fast wie grüne Bohnen, oder?“) und erklärte, wie jede Pflanze auf Schädlinge kontrolliert wird. Ich versuchte, „beneficio“ nachzusprechen, habe es aber wohl ziemlich verhauen – er lachte nur und erzählte weiter. In der Mühle war es laut, warm und roch nach frisch geröstetem Brot. Wir sahen zu, wie die Bohnen in großen Metalltrommeln wirbelten; einer der Arbeiter nickte uns zu, ohne den Takt zu verlieren.
Am liebsten mochte ich die Verkostung – wahrscheinlich, weil ich noch nie so frischen Kaffee getrunken hatte. Der erste Schluck war intensiver als gewohnt, fast zitronig? Luis zeigte uns, wie man laut schlürft, damit alle Aromen gleichzeitig ankommen. Ich fühlte mich etwas albern, aber ehrlich gesagt hat es funktioniert. Zum Schluss landeten wir in ihrem kleinen Laden, wo ich Bohnen für zuhause kaufte – jetzt riecht jeder Morgen ein bisschen nach Aquiares. Lustig, was einem vom Reisen im Gedächtnis bleibt; für mich ist es diese Mischung aus Lachen und dem Dampf, der von einer Tasse aufsteigt.
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