Du sitzt an einem Lagerfeuer in einem offenen Amphitheater bei Pisco Elqui, schlürfst hausgemachten Pisco Sour und hörst Geschichten über südliche Sternbilder. Beobachte Planeten und Galaxien durch ein professionelles 20-Zoll-Teleskop und beende den Abend mit einem Gruppenfoto unter der Milchstraße. Dieses Gefühl von ehrfürchtiger Stille bleibt lange.
Mit so einer Kälte in den Anden hatte ich trotz extra Pullover nicht gerechnet. Doch kaum stiegen wir an diesem Amphitheater aus – nur fünfzehn Minuten von Pisco Elqui entfernt – war die Kälte für einen Moment vergessen. Der Himmel begann sich schon zu füllen, als hätte jemand Glitzer über schwarzen Samt gestreut. Unsere Guide Camila reichte mir einen hausgemachten Pisco Sour (sie nannte ihn „den besten Wärmer des Abends“) und ich roch die Limette, bevor ich ihn probierte. Ein Feuer prasselte neben uns und sorgte zusätzlich für Wärme. Trotzdem fühlten sich meine Hände noch etwas unbeholfen beim Halten des Glases an.
Wir setzten uns auf die geschwungenen Steinsitze, während Camila vom südlichen Sternenhimmel erzählte – ehrlich gesagt hatte ich nie realisiert, wie anders der im Vergleich zu dem daheim aussieht. Sie zeigte uns die Magellanschen Wolken (von denen ich nur aus dem Unterricht gehört hatte) und ließ uns dann versuchen, Saturn mit bloßem Auge zu entdecken. Neben mir flüsterte jemand immer wieder „wow“. Das war ansteckend. Die Luft roch leicht nach Staub und Holzrauch, und zwischen den Erklärungen herrschte so eine Stille, dass man jedes kleine Geräusch wahrnahm – Schritte auf Kies, leises Kichern, wenn jemand Orion und Skorpion verwechselte.
Dann kam der Teleskop-Teil. Sie haben so ein riesiges 20-Zoll Sky-Watcher – größer als so mancher Roller, den ich kenne – und wir durften nacheinander sieben verschiedene Himmelsobjekte durchschauen. Saturn sah fast unwirklich aus, wie ein Aufkleber auf schwarzem Papier. Camila scherzte, dass man beim Versuch, durch das Okular ein Handyfoto zu machen, nur sein eigenes Spiegelbild sieht (ich hab’s trotzdem probiert, sie hatte recht). Irgendwann wurde mein Pisco Sour warm, aber das störte mich nicht.
Bevor es zurück in die Stadt ging, machten sie ein Gruppenfoto unter diesem wilden Sternenhimmel – man konnte tatsächlich die Milchstraße hinter uns auf dem Bild sehen. Auf der Rückfahrt nach Pisco Elqui dachte ich immer wieder daran, wie klein alles dort draußen wirkte, aber gleichzeitig auch irgendwie beruhigend. Schwer zu erklären. Wenn du auch nur halbwegs neugierig auf Sternenbeobachtung bist oder einfach mal einen besonderen Abend erleben willst, lohnt sich das hier auf jeden Fall.
Ja, es gibt einen kostenlosen Abhol- und Rückfahrservice vom Hauptbüro in Pisco Elqui.
Die Tour dauert etwa zwei Stunden.
Ja, ein zweisprachiger Astronomie-Guide führt durch die Erklärungen und Beobachtungen.
Du bekommst einen hausgemachten Pisco Sour oder auf Wunsch einen Saft als alkoholfreie Alternative.
Ja, du beobachtest Sterne und Planeten durch ein 20-Zoll Sky-Watcher Teleskop.
Ja, die Tour ist barrierefrei und Assistenzhunde sind willkommen.
Bei schlechtem Wetter kannst du kostenlos umbuchen oder erhältst eine Rückerstattung (95% innerhalb von 72 Stunden).
Babys müssen auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen; die Tour ist für alle Fitnesslevel geeignet, aber nicht empfohlen bei Herz-Kreislauf-Problemen.
Ja, jeder Gast erhält ein professionelles digitales Nachtfoto unter dem Sternenhimmel.
Dein Abend beinhaltet Abholung und Rückfahrt vom Zentrum Pisco Elquis, Eintritt in ein offenes Bergamphitheater mit Lagerfeuer, einen Astronomie-Vortrag von einem zweisprachigen lokalen Guide, Beobachtung von sieben Himmelsobjekten durch ein professionelles 20-Zoll-Teleskop, wahlweise hausgemachten Pisco Sour oder Saft für Nicht-Trinker sowie ein digitales Nachtfoto unter dem Sternenhimmel, bevor es zurück in die Stadt geht.
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