Du wanderst mit einem lokalen Guide durch Waldwege zum legendären Aussichtspunkt Pedra do Telégrafo, machst das berühmte Felsenfoto und entspannst danach am Grumari-Strand, fernab vom Stadttrubel. Ein Tag voller Schweiß, Lachen, Meeresluft – und vielleicht einer neuen Geschichte für zuhause.
Die Wanderung ist moderat – etwa 3,6 km hin und zurück mit 300 Metern Höhenunterschied – ideal für durchschnittlich fitte Reisende.
Ja, der Hin- und Rücktransfer vom Hotel im klimatisierten Fahrzeug ist im Preis enthalten.
Der Aufstieg dauert je nach Tempo und Wegbedingungen etwa 40–60 Minuten.
Ja, nach der Wanderung machen wir Halt an Prainha und/oder Grumari Beach, jeweils etwa 45 Minuten zum Entspannen oder Schwimmen.
Ja, ein zertifizierter zweisprachiger Guide begleitet die Tour und teilt lokale Einblicke.
Leichte Kleidung, Wanderschuhe (keine Sandalen), mindestens 1 Liter Wasser, Snacks, Sonnencreme, Mückenschutz, Badezeug, Handtuch, Sonnenbrille, etwas Bargeld und Kamera.
Nein, die Tour wird Schwangeren sowie Personen mit Rücken- oder Herz-Kreislauf-Problemen nicht empfohlen.
Ja, der Eintritt zum Pedra Branca State Park ist im Buchungspreis enthalten.
Dein Tag beinhaltet den Hoteltransfer im klimatisierten Fahrzeug, alle Eintrittsgebühren für den Pedra Branca State Park sowie die Begleitung durch einen zertifizierten, zweisprachigen Guide, der die Tour lebendig und unterhaltsam gestaltet – vom Wanderweg bis zum Strand.
Wir waren schon halb den Guaratiba-Hügel hinauf, als mir auffiel, dass mein Shirt am Rücken klebte – nicht nur vom Aufstieg, sondern von dieser dichten, typisch brasilianischen Luft, die einen einfach nicht loslässt. Unser Guide Daniel erzählte unermüdlich von der alten Telegrafenstation, während wir vorsichtig über Wurzeln und Steine stiegen. Immer wieder hielt er an, um auf etwas hinzuweisen – einen Vogelruf, den ich nicht kannte, oder diese winzigen gelben Blümchen, die es irgendwie schaffen, in den Ritzen zu überleben. Ich versuchte, ihren portugiesischen Namen nachzusprechen. Klappte nicht so ganz. Daniel grinste trotzdem.
Der letzte Abschnitt zur Pedra do Telégrafo wird steiler, aber ehrlich gesagt? Der Ausblick trifft dich, bevor deine Beine schlappmachen. Oben herrscht eine besondere Stille, obwohl noch ein paar andere Wanderer da sind – nur Wind und das entfernte Rauschen des Meeres. Ich hätte nicht gedacht, dass meine Hände zittern, als ich mich für das berühmte Foto auf den Felsen wagte (auf Bildern sieht das viel gefährlicher aus, als es sich anfühlt). Jemand hinter uns lachte, als ich zögerte, und bot an, das Foto zu machen. Für einen Moment vergisst man Instagram und schaut einfach nur auf die wilde Küste Rios, die sich endlos erstreckt.
Der Rückweg fühlte sich leichter an – vielleicht, weil Daniel anfing, Geschichten aus seiner Kindheit hier zu erzählen, oder weil wir wussten, was uns erwartete: der Strand von Grumari. Wir stiegen in den Van, Fenster runter, salzige Brise überall. Grumari ist nicht so überlaufen wie Copacabana; hier spürt man diesen rauen Charme, mit feinem Sand und Einheimischen, die freundlich nicken, aber nicht starren. Ich kaufte mir ein Kokoswasser von einem alten Mann mit sonnenverbrannten Schultern – schmeckte süßer als jeder Kaffee zuhause. Zeit zum Schwimmen oder einfach im Schatten sitzen und Surfern zusehen, wie sie ins Wasser platschen (irgendwie total entspannend). Die Rückfahrt entlang der Küste Rios war ruhig, nur jemand summte leise vorne im Van.
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