Überquere Flüsse mit einer handbetriebenen Fähre, besteige die beeindruckende Maya-Pyramide von Xunantunich, steh dort, wo einst Herrscher wandelten, und schwimm im tiefblauen Wasser mitten im Dschungel. Mit einem lokalen Guide, der spannende Geschichten erzählt, und inklusive Mittagessen – ein Erlebnis, das lange nachklingt.
Xunantunich liegt etwa 110 km westlich von Belize City.
Ja, ein Mittagessen ist im Tagesausflug enthalten.
El Castillo ist eine 40 Meter hohe Tempelpyramide – die zweitgrößte von Belize – mit alten Schnitzereien und einem fantastischen Rundblick.
Babys müssen auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen; spezielle Babysitze sind auf Anfrage verfügbar.
Das Inland Blue Hole befindet sich im St. Herman’s Blue Hole Nationalpark bei Belmopan.
Ja, alle Eintrittsgelder sind in der Buchung enthalten.
Die Tour beinhaltet eine Abholung im klimatisierten Fahrzeug.
Die Tour wird Schwangeren wegen der körperlichen Anforderungen nicht empfohlen.
Dein Tag startet mit der Abholung im klimatisierten Fahrzeug vom Hotel oder Treffpunkt, inklusive Eintritt für Xunantunich und das Inland Blue Hole sowie einem herzhaften Mittagessen – so kannst du dich ganz auf die Erlebnisse konzentrieren.
Als ich bei Xunantunich ankam, fiel mir sofort auf, wie der Dschungel die Ruinen fast umarmt – als wolle er seine Geheimnisse bewahren. Unser Guide Carlos winkte uns zum handbetriebenen Fährboot herüber (so eins hatte ich noch nie benutzt – langsamer als gedacht, aber genau das macht den Reiz aus). Während wir den Mopan-Fluss überquerten, erzählte er spannende Geschichten über Maya-Herrscher und ihre Rivalitäten. Nach dem Regen der Nacht lag ein erdiger Duft in der Luft, und überall flogen Vögel umher. Ich versuchte „Xunantunich“ richtig auszusprechen, worauf Carlos grinste und meinte, selbst die Einheimischen sind sich da nicht immer einig.
Der Aufstieg auf El Castillo war höher als gedacht – 40 Meter hören sich nicht viel an, bis die Knie anfangen zu meckern. Oben angekommen, spürte man nur noch den Wind und eine plötzliche Ruhe über dem Tal. An klaren Tagen sieht man bis nach Guatemala (und wir hatten Glück). Jemand zeigte auf einen Nebelschleier, der sich über die Baumwipfel legte. Oben ist es fast magisch friedlich, trotz all der alten Geschichten über königliche Gräber und uralte Fehden. Ich berührte eine der geschnitzten Friese – wahrscheinlich nicht erlaubt, aber die kühle Steinoberfläche fühlte sich einfach faszinierend an.
Das Mittagessen war einfach, aber lecker – Reis, Bohnen, würziges Hühnchen und eine eiskalte Cola, die nach dem Aufstieg besonders gut tat. Danach fuhren wir Richtung St. Herman’s, die Fenster runter, denn ehrlich gesagt schlägt frische Belize-Luft jede Klimaanlage, solange es nicht zu schwül ist. Das Inland Blue Hole ist weder riesig noch auffällig – es taucht einfach mitten im Wald auf. Das Wasser ist überraschend blau und so kalt, dass man beim ersten Eintauchen kurz aufjault. Einige einheimische Kinder lachten über uns Stadtmenschen, die vor Kälte zusammenzuckten. Ich ließ mich treiben und beobachtete, wie Sonnenstrahlen durch die Blätter tanzten – ich wollte gar nicht mehr raus aus dem Wasser.
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