Du schlenderst durch Brügge’s mittelalterliche Gassen mit einem niederländischen Guide, probierst fünf verschiedene belgische Biere (darunter Bourgogne des Flandres), triffst Einheimische in gemütlichen Pubs und bekommst ein offizielles BeerWalk-Glas zum Mitnehmen. Es gibt Geschichten, Lachen und kleine Überraschungen – eher ein Nachmittag unter Freunden als eine klassische Tour.
Du probierst während der Tour 5 verschiedene belgische Biere.
Ja, ein niederländischsprachiger Guide führt dich durch die Tour.
Ja, du besuchst mehrere Brauereien und Pubs, darunter die Bourgogne des Flandres Brauerei.
Die Tour dauert etwa drei Stunden.
Ja, du bekommst ein offizielles BeerWalk-Glas als Souvenir.
Wasser in Flaschen ist inklusive; an manchen Stopps gibt es auch Kaffee oder Tee.
Das Mindestalter beträgt 18 Jahre.
Nein, ein Abholservice ist nicht vorgesehen; öffentliche Verkehrsmittel sind aber in der Nähe.
Ja, Assistenzhunde sind bei der BeerWalk Brügge Tour willkommen.
Dein Tag beinhaltet alle Steuern und Gebühren, fünf Verkostungen belgischer Biere (mit Wasser), optional Kaffee oder Tee und ein offizielles BeerWalk-Glas als Andenken, bevor du auf eigene Faust durch die verwinkelten Gassen von Brügge weiterziehst.
Gerade hatten wir unser erstes Bier im Biermuseum eingeschenkt – ein malziger Tropfen mit süßem Nachgeschmack, der auf der Zunge blieb – da grinste unser Guide Pieter und fragte, ob wir wüssten, wie alt die älteste Brauerei in Brügge sei. „Hundert Jahre?“ rief jemand, woraufhin Pieter so laut lachte, dass er fast sein Glas verschüttete. Die Luft roch leicht nach geröstetem Malz, und im Hintergrund diskutierte eine Gruppe Einheimischer leise über Fußball. Dass ich vor Mittag so viel über Mönche und Braukunst lernen würde, hatte ich nicht erwartet – und doch waren wir schon beim zweiten Bier angekommen.
Als nächstes stand die Brauerei Bourgogne des Flandres auf dem Plan – Pieter nannte sie „das Herz von Brügge im Glas“. Das rot-braune Bier hatte einen cremigen Abgang, der mich kurz innehalten ließ (ich trinke sonst eher schnell). Draußen wechselte der Kanal die Farbe, während Wolken vorbeizogen; irgendwo bellte ein Hund. Im ‘t Brugs Beertje reihten sich Flaschen wie in einer Bibliothek an den Wänden. Ich versuchte den Namen auszusprechen – Li lachte herzlich über mein holpriges Niederländisch – und reichte mir dann ein fruchtiges, aber nicht zu süßes Bier. Belgische Biere haben etwas Besonderes: Jeder Schluck erzählt eine kleine Geschichte.
Beim vierten Stopp – einem Pub mit alten Holztischen und mehr Biersorten, als ich zählen konnte – verlor ich völlig das Zeitgefühl. Meine Notizen bestehen nur noch aus Kritzeleien von Gläsern und halb-erinnerlichen Namen. Pieter erzählte, wie jeder Pub seine Stammgäste und Rituale hat; man spürte es daran, wie sich die Leute zunickten oder sanft darüber stritten, welches Bier am besten zum Regenwetter passt. Die letzte Kneipe war lauter, mit hellen Lichtern, die von glänzenden Zapfhähnen reflektierten, doch ehrlich gesagt genoss ich einfach nur, wie alle entspannt zusammen waren. Und dieses cremige rot-braune Bier geht mir bis heute nicht aus dem Kopf.

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