Du reist von Manama aus mit einem lokalen Guide in Bahrains Wüste, besuchst die Al Fateh Moschee, staunst über die stille Kraft des Tree of Life, triffst Kamele aus nächster Nähe und erkundest das alte Bahrain Fort im Abendlicht. Freu dich auf kleine Überraschungen wie süßen Tee oder Lachen über Sprachpannen – und nimm mehr mit als nur Fotos.
Die Tour dauert einen ganzen Tag, inklusive Abholung und Rückfahrt.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Manama sind inklusive.
Nicht-Muslime können die Moschee besuchen, außer freitags – dann nur von außen.
Alle Eintrittspreise sind kostenlos oder im Tourpreis enthalten.
Bitte kleide dich angemessen; Frauen müssen in Moscheen oft das Haar bedecken.
Ein formelles Mittagessen ist nicht enthalten, aber es gibt Zeit, auf einem lokalen Markt traditionelle Gerichte zu probieren.
Ja, Babys sind willkommen, wenn sie auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen oder im Kinderwagen mitfahren.
Der Guide spricht Englisch; weitere Sprachen sind auf Anfrage möglich.
Dein Tag beinhaltet Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Manama, alle Eintrittsgelder sind abgedeckt, damit du dich um nichts kümmern musst, unterwegs gibt’s Wasserflaschen (glaub mir, du wirst sie brauchen) und frische Wüstendatteln an den Stopps, bevor du abends bequem im klimatisierten Fahrzeug zurückfährst.
Ich gebe zu – ich hätte nicht gedacht, dass die Wüste so still sein kann. Der Morgen begann, als unser Fahrer Hassan vor meinem Hotel in Manama aus seinem klimatisierten Van winkte. Er reichte mir eine Flasche kaltes Wasser (brauchte ich auch – es war schon warm) und los ging die Fahrt, vorbei an sandfarbenen Häusern und vereinzelten Palmen. Irgendwie hat das Licht hier auf dem Sand etwas Sanftes und zugleich Unnachgiebiges. Hassan zeigte auf eine Gruppe Männer in makellosen weißen Dishdashas, die am Straßenrand Tee tranken; er erzählte, dass sie das jeden Morgen vor der Arbeit machen. So ein Detail mochte ich sofort.
Erster Halt: Al Fateh Große Moschee. Rein durften wir nicht (Freitagsgebet), aber schon von außen beeindruckt die Größe – Kuppeln wie umgedrehte Schalen und kalligraphische Verzierungen rund um die Türen. Ein kleiner Junge versuchte uns Datteln zu verkaufen, während seine Schwester kichernd hinter ihm stand. Danach fuhren wir in die richtige Leere – nur Sand und Himmel, bis plötzlich da stand: der Tree of Life. Eigentlich ist es nur ein großer Baum mitten im Nirgendwo, doch unter seinen Ästen hört man nichts außer Wind und vielleicht die eigenen Gedanken. Hassan erzählte, manche glauben, er wird von Geistern beschützt; er grinste, als ich versuchte „Shajarat al-Hayat“ auf Arabisch zu sagen (ich habe es wohl verhauen).
Danach hielten wir an Bahrains erstem Ölfeld – nicht glamourös, aber irgendwie faszinierend, wenn man bedenkt, wie viel Geschichte hier begann. Der Kamelhof war der nächste Stopp. Kamele sind aus der Nähe riesig! Eines leckte meine Hand (es roch leicht süßlich, wie Heu gemischt mit etwas anderem). Der Besitzer zeigte uns, wie man ihnen Datteln füttert; für ihre Größe sind sie überraschend sanft. Dann ging’s weiter zum Bahrain International Circuit – heute fast leer, nur ein paar Kinder ließen ferngesteuerte Autos am Rand der Rennstrecke flitzen.
Zum Schluss besuchten wir das Bahrain Fort, als das Nachmittagslicht alles in goldenes Licht tauchte. Man kann die alten Steintreppen hochsteigen und über das Wasser blicken, auf dem Fischerboote treiben – dieser Ausblick bleibt mir manchmal im Kopf, wenn es zu Hause mal wieder laut wird. Bevor es zurück nach Manama ging, ließ Hassan uns noch über einen Markt schlendern, wo Kardamom und Safran schwer in der Luft lagen und eine alte Frau mir eine kleine Tasse süßen Tee in die Hand drückte, ohne etwas zu verlangen. Also ja, das war nicht das, was ich von einem „Tagesausflug Bahrain“ erwartet hatte, aber ich bin echt froh, dass ich mitgefahren bin.
Sichere Bezahlung auf viator.com

Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?