Auf diesem Tagesausflug von Sydney aus kommst du Koalas ganz nah, fütterst Kängurus, wanderst an Wasserfällen vorbei und entdeckst riesige Pelikane an blauen Seen. Mit einer lokalen Führung und einer entspannten Zugfahrt durch Wälder und Flusslandschaften findest du echte Ruhe – und vielleicht überraschen dich die Erlebnisse unterwegs.
Die Tour dauert etwa einen ganzen Tag, inklusive der Fahrzeiten zwischen Sydney und den Sehenswürdigkeiten an der Central Coast.
Ja, die Abholung ist Teil des privaten Tourservices.
Ja, während des Besuchs im Tierpark kannst du Kängurus aus der Hand füttern.
Mittagessen ist inklusive und wird meist an einem Wasserfall oder Picknickplatz serviert.
Es gibt leichte Buschspaziergänge in der Nähe von Wasserfällen, die für die meisten gut machbar sind.
Ja, alle Eintrittsgelder, inklusive zum Tierpark, sind im Preis enthalten.
Du kannst Dingos, Wallabys, Ameisenigel, Tasmanische Teufel, Wombats, Emus, Papageien, Krokodile und viele weitere einheimische Tiere entdecken.
Die Rückfahrt erfolgt mit dem Zug durch Nationalparks und über den Hawkesbury River bis zum Central Station in Sydney.
Dein Tag umfasst die private Abholung in Sydney, alle Eintrittsgelder für Tierbegegnungen (inkl. Koalas streicheln und Kängurus füttern), Zugang zu Buschwanderungen mit Wasserfällen in Nationalparks, ein Mittagessen in der Natur mit Vogelbeobachtung sowie die malerische Zugfahrt durch Flusswälder zurück – alles so organisiert, dass du dich ganz aufs Erleben konzentrieren kannst.
Ganz ehrlich, ich hätte nie gedacht, dass ich einen Koala wirklich anfassen würde. Ich dachte eher so: aus der Ferne anschauen, vielleicht ein unscharfes Foto machen. Aber da standen wir im Australian Reptile Park vor Sydney, und der Ranger grinste nur und meinte: „Na los, probier’s.“ Das Fell des Koalas war viel weicher als erwartet – fast wie ein alter Wollpullover, den man zum Kuscheln behält. Überall lag dieser scharfe, grüne Duft von Eukalyptus in der Luft. Danach sind wir weitergezogen und haben Kängurus entdeckt, die faul in der Sonne lagen. Die haben kaum mit den Augen gezuckt, als wir mit Futter kamen – einer stupste sogar meinen Ellbogen an, als hätte er mehr Übung darin als ich.
Unsere Guide (ich glaube, sie hieß Mel?) hatte diese Art, selbst die ungewöhnlichsten Tiere ganz nahbar wirken zu lassen. Sie zeigte uns einen halb schlafenden Dingo und erzählte von Tasmanischen Teufeln, die nachts um Futter kämpfen. Das Giftzentrum war… naja, bei den Schlangen habe ich mich nicht lange aufgehalten. Aber es ist schon beeindruckend, wie viele Tiere Australien bewohnen, die dich im Ernstfall locker ausknocken könnten. Das Mittagessen war einfach, aber lecker – Sandwiches an einem Wasserfall, versteckt unter roten Eukalyptusbäumen und Banksien, während Vögel über uns zwitscherten. Ich habe fast erwartet, dass jemand mit Tee auftaucht, so friedlich war es dort.
Nach dem Essen fuhren wir über kurvige Straßen vorbei an Seen und kleinen Ortschaften – Woy Woy blieb mir im Kopf, weil unser Fahrer den Namen zweimal mit Nachdruck sagte („Woy Woy!“) und über unsere Ausspracheversuche lachte. Wir hielten am Wasser, wo riesige Pelikane herumstolzierten und auf Fischreste von Anglern warteten. Ihre Schnäbel sind aus der Nähe fast schon wie aus einem Cartoon. In der Luft lag dieser salzige Geruch, gemischt mit Motoröl von den Booten – nicht unangenehm, eher echt.
Der letzte Teil war mein Highlight: mit dem Zug zurück nach Sydney fahren, während die Dämmerung über den Hawkesbury River zieht. Die Fenster beschlugen leicht vom Atem der Mitreisenden, und draußen färbte sich alles für einen Moment golden, als wir über Brücken fuhren, die durch verwobene Wasserwege und Wälder führten. Nach all den Tiergeräuschen war es fast zu still – ich denke noch oft an diesen Ausblick, wenn der Stadtlärm wieder losgeht.
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