Genieße lokale Weine bei Green Olive Estate, bewundere die Aussicht von Arthur’s Seat über die Port Phillip Bay und entspanne drei Stunden in den natürlichen Thermalquellen mitten im Busch – alles mit einem entspannten lokalen Guide. Freu dich auf kleine Überraschungen: warmes Brot zum Mittag, Eukalyptusduft auf der Haut und Lachen bei der Weinprobe. Ein Tag, der lange nachwirkt.
Die Tour dauert etwa 10 Stunden, startet gegen 8 Uhr und ist gegen 18:30 Uhr wieder in Melbourne.
Ja, ein Gourmet-Grazing-Lunch mit Produkten vom Weingut Green Olive Estate ist im Preis enthalten.
Ja, der Eintritt zu den Peninsula Hot Springs mit Zugang zu über 75 Thermalbecken für drei Stunden ist inklusive.
Die Tour startet am Arts Centre Melbourne; auf Wunsch ist auch eine Abholung an Hotels im Stadtzentrum möglich.
Die Gruppe ist auf maximal 15 Personen begrenzt, damit es persönlicher bleibt.
Ja, ein kurzer geführter Spaziergang (ca. 100 Meter) mit Erklärungen führt zum Gipfel von Arthur’s Seat.
Ja, du kannst zwischen Rotwein, Weißwein oder einer gemischten Weinprobe bei Green Olive Estate wählen.
Spa-Behandlungen sind optional und können vor Ort gegen Aufpreis gebucht werden.
Dein Tag startet mit Barista-Kaffee am Arts Centre Melbourne, danach fährst du in einer kleinen Gruppe mit WLAN an Bord zur Mornington Peninsula. Es gibt eine geführte Wanderung zum Arthur’s Seat mit Panoramablick über die Port Phillip Bay, ein Gourmet-Grazing-Lunch und eine individuelle Weinprobe bei Green Olive Estate sowie drei Stunden Eintritt in die Peninsula Hot Springs, bevor du abends wieder ins Zentrum von Melbourne zurückkehrst.
Fast hätte ich den Bus am Arts Centre Melbourne verpasst, weil mich der Duft von frisch gebrühtem Kaffee abgelenkt hat – dabei war der Kaffee extra für uns. Unser Guide Matt reichte mir mit einem breiten Grinsen eine Tasse und meinte nur: „Treibstoff für die Peninsula.“ Der Bus war halb voll, so fühlte es sich eher nach einem Ausflug mit Freunden als nach einer Tour an. Als wir die Stadt hinter uns ließen, bemerkte jemand, wie das Licht über Frankston golden schimmerte, aber mit diesem typischen Melbourne-Winterhauch, der durch die Fenster schlich.
Der Aufstieg zum Arthur’s Seat war kürzer als gedacht (ehrlich gesagt, hatte ich mir Sorgen um meine Knie gemacht), und Matt blieb immer wieder stehen, um kleine Details zu zeigen – zerdrückte Gummiblätter zwischen den Fingern, Geschichten vom Bunurong-Land, die mich die Gegend mit anderen Augen sehen ließen. Oben herrschte eine angenehme Stille, nur der Wind und ein Kind, das über die Möwen kicherte, waren zu hören. Der Blick über die Port Phillip Bay – der bleibt mir im Kopf. Wenn man genau hinsah, konnte man sogar die Skyline von Melbourne erkennen.
Das Mittagessen bei Green Olive Estate fühlte sich an wie eine gemütliche Gartenparty – nur mit besserem Wein. Die Platte mit Oliven schmeckte, als wären sie frisch vom Baum gepflückt (vielleicht waren sie das ja auch?), und wir versuchten alle, den richtigen Wein zum jeweiligen Käse zu erraten. Unsere Kellnerin lachte, als ich Shiraz und Pinot verwechselte – das sei ein „typischer Stadtfehler“. Mir war das egal, das machte die Stimmung nur noch lockerer.
Als wir bei den Peninsula Hot Springs ankamen, war mein Kopf schon ganz entspannt. Drei Stunden klangen lang, vergingen aber wie im Flug, während wir von Pool zu Pool wechselten – manche so ruhig, dass man die Magpies über dem Dampf zwitschern hörte. An einem Hügel gab es einen Platz, von dem aus man die Baumkronen im Nebel verschwinden sah; ich saß einfach da, bis meine Finger schrumpelig wurden. Ich wollte gar nicht weg, aber zu wissen, dass wir zum Abendessen wieder in Melbourne sind, machte den Abschied leichter.
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