Erlebe Mandurahs verschlungene Wasserwege in kleiner Gruppe, entdecke mit etwas Glück Delfine, genieße ein frisches Buffet-Mittagessen an Bord und erkunde Cooper’s Mill – eine historische Insel, die nur per Boot erreichbar ist. Mit lokalen Guides, spannenden Geschichten und viel Zeit zum Entspannen oder Plaudern bei Kaffee ist das mehr als nur eine Flussfahrt – es ist ein Stück echtes Flussleben für einen Nachmittag.
Die Tour startet am Mandurah Performing Arts Centre im Stadtzentrum.
Ja, ein Buffet-Mittagessen und Nachtisch sind während der Fahrt inklusive.
Delfine leben hier, aber Sichtungen sind nicht garantiert – es sind wilde Tiere.
Ja, es gibt einen geführten Rundgang auf der historischen Insel Cooper’s Mill.
Kostenlose Heißgetränke wie Tee und Kaffee sind verfügbar; außerdem gibt es eine Bar mit Lizenz.
Die Tour ist eine halbtägige Sightseeing-Fahrt durch Mandurahs Wasserwege und den Murray River.
Nein, ein Abholservice ist nicht vorgesehen; Treffpunkt ist zentral in Mandurah.
Ja, das Boot ist rollstuhlgerecht, Gäste müssen sich jedoch selbstständig an Bord bewegen können.
Dein Tag umfasst eine malerische Flussfahrt ab Mandurah Stadtzentrum mit live Kommentaren von lokalen Guides, Buffet-Snacks und Mittagessen plus Nachtisch an Bord, kostenlose Tee- und Kaffeeversorgung (mit Zugang zur Bar), einen geführten Spaziergang auf der historischen Insel Cooper’s Mill, die nur per Boot erreichbar ist, durchgehend Toiletten an Bord – und die Rückkehr zum Startpunkt nach einer entspannten Fahrt auf Westaustraliens bekanntestem Fluss.
Li lachte schon, bevor wir überhaupt vom Steg in Mandurah abgelegt hatten. Sie zeigte auf die Pelikane, die vor dem Performing Arts Centre im Wasser schwammen, und erzählte, wie ihr Onkel hier als Kind geangelt hat – sie schwört, er kennt jeden Flussbogen des Murray Rivers auswendig. Das Boot lag ruhig im Wasser, und man roch die salzige Luft gemischt mit einem süßen Duft aus der Kombüse. So entspannt hatte ich mich nicht erwartet. Nur wenige Leute waren an Deck, die Hände um warme Teetassen gelegt, während Li erklärte, warum der Fluss für die Menschen hier so wichtig ist – sie nannte ihn „die alte Lebensader“.
Wir glitten an Häusern vorbei, deren Gärten direkt ins Wasser reichten, und dann hinaus in den Peel Inlet, wo die Luft heller und fast salzig schmeckte. Jemand rief „Delfin!“ und für einen Moment drängten sich alle zur einen Seite (wahrscheinlich nicht ideal für die Crew). Ich erhaschte gerade noch eine graue Flosse. Kurz darauf gab es Mittagessen – Buffet, einfach, aber richtig lecker. Ich probierte die lokalen Garnelen und musste gleich nochmal zugreifen. Ein älteres Paar, das die Tour schon viermal gemacht hatte, meinte, das Wetter hier sei nie zweimal gleich.
Der Stopp an Cooper’s Mill fühlte sich an, als würde man in eine andere Zeit eintauchen – raue Steinmauern, verstreutes altes Werkzeug, der Wind pfiff durch die Ritzen. Unser Guide erzählte Geschichten von den ersten Siedlern und zeigte uns Wildblumen, die ich sonst sicher übersehen hätte (deren Namen ich sofort wieder vergaß). Der Spaziergang war kurz, aber genau richtig, um die Beine zu vertreten, bevor es zurück an Bord ging für Nachtisch und Kaffee. Auf dem Rückweg fuhren wir an den Creery Wetlands vorbei – so viele Vögel, dass ich den Überblick verlor – und jemand meinte, ein Känguru im Schilf gesehen zu haben, ich hab’s leider verpasst. Man kann eben nicht alles erwischen.
Ich denke immer wieder an diesen stillen Moment nach dem Mittagessen an Deck – die Sonne schimmerte durch Wolken über dem Wasser, alle schauten einfach nur auf die Wellen, ohne zu reden. Es war erstaunlich friedlich da draußen, mit Fremden, die schnell zu Mitreisenden wurden.
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