Du wanderst auf schattigen Pfaden durch den Regenwald bei Byron Bay, entdeckst wilde Koalas und Känguruherden in ihrem natürlichen Umfeld und genießt ein entspanntes Picknick in kleiner Runde. Dein lokaler Guide bringt die Natur mit spannenden Geschichten und scharfem Blick zum Leben – bring einfach Neugier mit (und am besten dunkle Kleidung). Am Ende nimmst du mehr mit als Fotos: dieses stille Glück, Australien wild und nah zu erleben.
Die Tour umfasst mehrere Stopps und dauert den Großteil des Tages, mit etwa 45 Minuten Fahrt am Anfang und einer Stunde Rückfahrt.
Ja, während der Tour sind Koala-Sichtungen garantiert.
Ja, alle Gäste bekommen ein Picknick mit regionalen Zutaten.
Bequeme, geschlossene Schuhe und möglichst dunkle Kleidung; je nach Wetter auch eine Jacke mitnehmen.
Ja, Abholung und Rückfahrt von deiner Unterkunft in Byron Bay sind inklusive.
Ja, Kinder sind willkommen, müssen aber von einem Erwachsenen begleitet werden; Babysitze sind verfügbar.
Ein erfahrener Umweltwissenschaftler begleitet die Gruppe den ganzen Tag.
Es gibt kurze Spaziergänge zwischen den Lebensräumen, die für alle Fitnesslevels geeignet sind.
Dein Tag umfasst die Abholung und Rückfahrt zu deiner Unterkunft in Byron Bay, alle Fahrten zwischen den Lebensräumen im klimatisierten Fahrzeug, Fernglasnutzung zum genauen Beobachten der Tiere, Begleitung durch einen Umweltwissenschaftler bei jedem Stopp, Zugang zu digitalen Fotos der Tour, jederzeit Wasserauffüllungen – und ein entspanntes Picknick mit lokalen Spezialitäten, bevor es am späten Nachmittag zurückgeht.
Das Erste, woran ich mich erinnere, ist der Duft von Eukalyptus – herb, fast süßlich, der morgens in der Luft hing, während wir im 4WD über holprige Wege fuhren. Unser Guide Jamie, der zufällig Umweltwissenschaftler ist – damit hatte ich nicht gerechnet – zeigte uns immer wieder Details, die mir sonst entgangen wären. Plötzlich ein leises Geräusch über uns, alle wurden still – da saß er, ein Koala, festgeklemmt in einer Gabel aus grauen Ästen. Ich versuchte ein Foto, doch eigentlich starrte ich einfach nur. Es fühlte sich an, als würde man einen ganz privaten Moment erleben.
Den ganzen Tag wechselten wir zwischen verschiedenen Lebensräumen – mal kämpften wir uns durch dichten Regenwald (der Boden fühlte sich unter meinen Stiefeln weich und federnd an), dann wieder standen wir mitten auf offenen Grasflächen, wo Kängurus ganz entspannt lagen, als gehörte ihnen der ganze Platz. Jamie erklärte uns, wie man sie an den Ohren erkennt, die über dem Gras hervorlugen. Einmal gab er mir ein Fernglas, und ich entdeckte einen blitzblauen Eisvogel, der schnell davonflog. Die Vogelwelt hier ist beeindruckend – so viele Rufe, dass man kaum weiß, aus welcher Richtung sie kommen.
Zum Mittag gab es ein einfaches Picknick auf einer abgenutzten Decke unter riesigen Eukalyptusbäumen. Frisches Brot, Käse, Obst – und ich glaube, sogar selbstgemachter Chutney war dabei. Wir tauschten Geschichten über ungewöhnliche Tierbegegnungen aus (jemand hatte mal einen Ameisenigel gesehen, wir leider nicht). Irgendwas hat es, nach einem Vormittag voller Bewegung draußen zu essen – alles schmeckt gleich viel besser. Auf der Rückfahrt nach Byron Bay war ich fast eingeschlafen, während das Sonnenlicht durch die Blätter tanzte – dieses ruhige Gefühl bleibt mir bis heute im Kopf.
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