Erlebe die berühmte Fahrt mit Ushuaia’s End-of-the-World-Zug durch Lenga-Wälder mit einem lokalen Guide, wandere entlang des wilden Seeufers von Acigami und erreiche die Lapataia-Bucht – das echte Ende der Ruta 3. Frische Meeresluft, wechselhaftes Wetter und Geschichten, die lange nachklingen.
Hast du dich schon mal gefragt, wie es sich anfühlt, am absoluten Ende eines Kontinents zu stehen? Genau so begann unser Tag, als wir Ushuaia verließen – dieses seltsame Gefühl aus Aufregung und „Sind wir wirklich so weit im Süden?“ Unser Guide Martín erzählte Geschichte wie spannende Klatschgeschichten – er zeigte auf die alten Gleise, als wir an der End-of-the-World-Station ankamen, und berichtete von den Gefangenen, die sie gebaut hatten. Der Zug selbst knarrt und pfeift, die Fenster beschlagen, während wir durch moosbedeckte Lenga-Wälder fahren. Ich versuchte mir vorzustellen, wie es wäre, hier im Winter festzusitzen – da hätte ich wohl nicht lange durchgehalten.
Wir stiegen bei der Ensenada-Bucht aus, wo der Wind nach Salz und feuchter Erde riecht. Dort gibt es ein winziges Postamt – die End-of-the-World-Mail. Als wir vorbeikamen, war es geschlossen (offenbar öffnet es, wann es will), aber allein der Anblick brachte mich zum Schmunzeln. Über uns stritten Möwen, während Martín uns zeigte, wie die Berge steil in den Beagle-Kanal abfallen. Er wechselte ständig zwischen Spanisch und Englisch, manchmal sogar mitten im Satz – genau passend für einen Ort, der immer ein Treffpunkt verschiedener Welten war.
Der Spaziergang am See Acigami (Martín nennt ihn noch Roca) war ruhig, nur das Knirschen der Kiesel unter den Stiefeln und fernes Lachen einer anderen Gruppe waren zu hören. Man kann hier tatsächlich sehen, wo Argentinien auf Chile trifft – eine Linie auf der Karte, die für Wind und Wasser hier keine Bedeutung hat. An der Lapataia-Bucht steht ein wettergegerbtes Schild, das den Kilometer Null der Ruta 3 markiert, die bis nach Alaska führt. Ich berührte es ganz unbewusst, vielleicht in der Hoffnung, ein Stück dieses Abenteuers mitzunehmen. Das Licht veränderte sich schon, als wir zurückgingen – und ich denke noch immer an den Blick über Wasser und Wald, wie winzig wir am Rand der Welt wirkten.
Nein, ein Abholservice ist bei dieser Tour nicht enthalten.
Die Zugfahrt ab End-of-the-World-Station dauert etwa eine Stunde.
Ja, wenn das Postamt geöffnet ist – es hat nur gelegentlich geöffnet und die Zeiten sind nicht garantiert.
Du besuchst die Ensenada-Bucht, den See Acigami (Roca), die Lapataia-Bucht und fährst mit dem Gefangenen-Zug durch Feuerland.
Ja, auch Babys und Kleinkinder sind willkommen; Kinderwagen sind erlaubt und es gibt Kindersitze.
Ja, allerdings können einige Wege und die Ensenada-Bucht im Winter wegen Schnee gesperrt sein.
Dein Tag beinhaltet den Eintritt in den Nationalpark Feuerland und ein Ticket für die komplette Strecke im historischen End-of-the-World-Zug. Ein ortskundiger Guide begleitet dich auf Spanisch und Englisch, erzählt spannende Geschichten und führt dich zu Buchten, Wäldern, Seeufern – bis zur Lapataia-Bucht, bevor es zurück nach Ushuaia geht.
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