Steig an Bord eines Katamarans in El Calafate und segle über den Lago Argentino an fünf Gletschern vorbei – darunter Upsala und Spegazzini – während ein lokaler Guide spannende Geschichten erzählt. Erkunde das historische Ranchland bei Puesto de Las Vacas, bevor du an Bord ein patagonisches Mittagessen genießt. Zum Abschluss erlebst du die beeindruckenden Eiswände des Perito Moreno aus nächster Nähe – ein Erlebnis, das lange nachklingt.
Die Tour dauert je nach Option und Ausstieg am Perito Moreno etwa 9 bis 11 Stunden.
Du siehst die Gletscher Upsala, Spegazzini, Perito Moreno, Heim und Seco bei der Tagestour ab El Calafate.
Ja, wenn du den Transfer bei der Buchung auswählst, ist die Abholung vom Hotel in El Calafate inklusive; sonst triffst du dich am Hafen Puerto La Soledad.
Ja, die Eintrittsgebühren sind nicht im Preis enthalten; dein Guide hilft dir aber beim Kauf am Hafen vor der Abfahrt.
Ein patagonisches Lamm-Sandwich mit Ofengemüse ist inklusive; bei Premium-Buchungen gibt es ein 4-Gänge-Menü mit Getränken.
Gletscherwanderungen sind nicht Teil der Tour; du kannst aber die Wege am Perito Moreno erkunden, wenn du diese Option bei der Buchung wählst.
Ja, die Aktivitäten sind entspannt, überwiegend an Bord oder leichte Spaziergänge – für jeden machbar.
Die professionellen Guides sprechen Spanisch und Englisch während der gesamten Tour.
Dein Tag beinhaltet die Abholung vom Hotel in El Calafate (bei Transferbuchung), eine geführte Bootsfahrt an fünf Gletschern vorbei mit Erklärungen auf Spanisch und Englisch, einen Spaziergang im Wald bei Puesto de Las Vacas mit lokalen Experten sowie ein feines patagonisches Lunchpaket mit Getränken und Dessert an Bord. Die Rückfahrt erfolgt per Shuttle oder individuell, je nach gebuchter Option.
Kaum hatten wir den Schlaf aus den Augen gerieben, hielt der Van schon vor unserem Hotel in El Calafate – es war noch dunkel, aber der Wind war schon zu hören. Als wir in Puerto La Soledad ankamen, lag dieser scharfe Geruch von See und etwas Metallischem in der Luft. Unsere Guide Lucía erzählte so lebhaft, dass selbst der Ticketkauf am Hafen zum Abenteuer wurde (sie scherzte über ihr „Gletscher-Glück“ – das heißt gutes Wetter). Alle drängten sich auf den Katamaran, Kaffee und Kameras in der Hand, unsicher, wo man am besten stehen sollte.
Ich hatte nicht erwartet, wie winzig ich mich auf dem Lago Argentino fühlen würde. Das Boot glitt an schwimmenden blauen Eisschollen vorbei – manche fast neonfarben unter den Morgenwolken – und plötzlich tauchte der Upsala-Gletscher auf, weit entfernt, aber riesig. Lucía erklärte, dass wir wegen abbrechender Eisstücke nicht näher als zehn Kilometer ranfahren dürfen; man konnte das Knacken der Eisbrocken über das Wasser hallen hören. Es war so kalt, dass meine Hände am Geländer taub wurden, aber keiner wollte noch rein ins Boot. Jemand versuchte zu erraten, wie „Gletscherblau“ wirklich aussieht – keiner war sich einig.
Später machten wir Halt bei Puesto de Las Vacas für einen Spaziergang über altes Ranchland. Pferde grasten, und knarrende Holzhäuser waren halb vom Gras überwuchert. Die Luft roch nach feuchter Erde und irgendwoher nach Holzrauch. Unsere Guide zeigte rostige Werkzeuge, die frühe Siedler zurückgelassen hatten – ich stellte mir vor, wie ihr Leben hier wohl war, nur Wind und Himmel als Gesellschaft (obwohl ich nicht sicher bin, ob ich eine Woche durchgehalten hätte). Das Mittagessen an Bord war überraschend lecker – ein Patagonisches Lamm-Sandwich mit geröstetem Gemüse – und ich habe wahrscheinlich zu schnell gegessen, weil meine Finger noch auftauten.
Der Spegazzini-Gletscher ist höher, als man denkt; er lehnt sich fast bedrohlich über den See, als könnte er jeden Moment hineinfallen (tut er aber nicht). Danach kam der Perito Moreno – der große Star – wo wir nah genug heranfuhren, um zu sehen, wie Eisbrocken abbrechen und ins türkisfarbene Wasser krachen. Das Geräusch kommt mit Verzögerung, wie Donner nach Blitz. Wer möchte, kann bei Perito Moreno von Bord gehen und zwei Stunden lang die Wege mit Ausblicken erkunden, die auf Fotos oder im Gedächtnis fast unwirklich wirken. Müde und still fuhren wir zurück nach El Calafate, jeder starrte aus dem Fenster und versuchte, das Gesehene festzuhalten – ich denke manchmal noch an diesen Ausblick, wenn es um mich herum laut wird.

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