Du startest vor Sonnenaufgang in Ushuaia zu einem Tagesausflug quer über Feuerland – entdeckst Guanacos auf abgelegenen Straßen, teilst Snacks an wilden Flüssen, erklimmst den alten Leuchtturm über Cabo San Pablo, erkundest das geheimnisvolle Schiffswrack der Desdemona und genießt frischen Fisch mit Einheimischen, bevor du die funktionierende Ranch Estancia Pirinaica besuchst. Raues, windumtostes Land – und du wirst Teil seiner Geschichte.
Die Fahrt dauert mehrere Stunden mit Pausen entlang der Nationalstraße 3 und der Nebenroute A; rechne mit einem ganzen Tag und Rückkehr gegen 18 Uhr.
Ja, das Mittagessen bei La Casa del Pescador mit lokalen Fischgerichten wie geräucherten Bass-Empanadas und Bass-Pizza ist inklusive.
Nein, aus Sicherheitsgründen wird das Wrack nur von außen besichtigt.
Du kannst Guanacos, Füchse, Schafherden, Kondore und manchmal weitere lokale Tiere entlang der Strecke entdecken.
Ja, die Abholung vom Hotel in Ushuaia ist im Tagesausflug enthalten.
Der Fokus liegt auf lokalen Fischgerichten; vegetarische Optionen sind nicht explizit aufgeführt, bitte vorher anfragen.
Die Tour ist rollstuhlgerecht; Babys können im Kinderwagen mitfahren, spezielle Kindersitze sind vorhanden.
Du besuchst Arbeitsbereiche wie Schur- und Tischlereiställe und genießt einen ländlichen Snack mit regionalen Produkten.
Dein Tag beginnt mit der frühen Abholung vom Hotel in Ushuaia, inklusive Transport entlang der Nationalstraße 3 und Nebenroute A nach Cabo San Pablo und Estancia Pirinaica. Geführte Spaziergänge an jedem Stopp, inklusive Zeit am Schiffswrack der Desdemona und am Leuchtturm (je nach Gezeiten), dazu ein Landfrühstück bei Estancia Pirinaica und ein frisches Fisch-Mittagessen bei La Casa del Pescador, bevor es abends zurückgeht.
Fast hätte ich meinen Kaffee verpasst, weil mich der Himmel so gefesselt hat – dieses zarte Rosa über Ushuaia, während wir alle in den Van stiegen. Unser Guide Martín hatte diese entspannte Art, bei der man sich fühlt, als würde man mit einem Freund unterwegs sein, der jede Kurve der Nationalstraße 3 kennt. Er zeigte auf Guanacos, die im Nebel grasten (ich zählte mindestens acht, aber Martín meinte, da versteckten sich bestimmt noch mehr), und ab und zu fuhren wir an einsamen Estancias vorbei oder sahen Füchse flink am Straßenrand verschwinden. Die Luft roch scharf, fast metallisch – damit hatte ich nicht gerechnet.
Wir machten Halt am Cabo Ladrillero für einen „ländlichen Snack“ – dickes Brot, Käse mit einem Hauch Rauch und etwas Süßes, dessen Namen ich bis heute nicht kenne. Der Fluss dort war spiegelglatt und eiskalt; ich versuchte, einen Stein übers Wasser hüpfen zu lassen, aber er plumpste einfach nur rein. Martín lachte und zeigte mir, wie er das als Kind gemacht hat. Von dort schlängelten wir uns durch Lenga-Wälder Richtung Cabo San Pablo. Zuerst tauchte der alte Leuchtturm auf – leicht schief, als hätte er genug vom Stehen – und dann erschien plötzlich das Schiffswrack der Desdemona. Rostig und riesig, gestrandet seit den 80ern. Es ist unheimlich, es aus der Nähe zu sehen, nur begleitet vom Wind und den Möwen.
Mittagessen gab es bei La Casa del Pescador – ein winziger Laden, geführt von Fischerfamilien, in dem sich alle zu kennen schienen. Es gab geräucherte Bass-Empanadas (ich versuchte, „róbalo“ richtig auszusprechen – bin mir ziemlich sicher, dass ich versagt habe) und Bass-Pizza, die nach all der frischen Meeresluft genau richtig salzig war. Ein großes Fenster blickte direkt auf die Desdemona – es fühlte sich an, als würde man mitten in einer fremden Geschichte essen. Danach besuchten wir die Estancia Pirinaica. Überall Schafe und ein alter Schurstall, der nach Wolle und Holzöl roch. Die Besitzer servierten starken Tee und reichten selbstgebackene Kuchen herum, während sie von Stürmen und störrischen Schäferhunden erzählten.
Die Rückfahrt war irgendwie ruhiger – ich sah, wie Wolken über den Lago Fagnano zogen, während Martín zu einem alten Lied im Radio summte. Ich denke immer wieder an den Moment am Schiffswrack, als ich mit den Händen in den Taschen dastand, mich klein fühlte, aber seltsam zufrieden.
Sichere Bezahlung auf viator.com

Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?