Du fährst ab Saranda entlang der albanischen Riviera, hältst an türkisfarbenen Buchten, die nur per Boot erreichbar sind, zum Schwimmen. Schnorchel am Wrack aus dem Zweiten Weltkrieg, entspanne am wilden Krorez Strand mit Zeit zum Essen oder Erkunden und lausche den Geschichten der lokalen Guides. Das klare Wasser bleibt lange in Erinnerung, selbst nachdem du das Salz abgewaschen hast.
„Keine Sorge, das Wasser ist hier immer so klar“, grinste unser Kapitän Arben, als ich zögernd am Bootsrand stand. Er hatte Recht – man konnte die weißen Kieselsteine schon sehen, bevor meine Zehen das Meer berührten. Wir waren gerade erst vom Hafen Saranda abgelegt, kurz nachdem zwei ältere Damen aus Tirana ihren starken Kaffee ausgetrunken hatten. Der Motor summte leise, während wir an felsigen Landzungen vorbeifuhren, bis wir plötzlich vor Kepi i Qefalit ankerten. Das Wasser sah fast unwirklich aus, als hätte jemand die Farben für Touristen extra aufgehellt. Ich schnorchelte vielleicht drei Minuten, bevor mich ein winziger Krebs ablenkte, der über einen Stein huschte – Arben lachte und meinte, albanische Krebse seien besonders schüchtern.
Als nächstes stand die Bucht Kakome auf dem Programm, noch wild und unberührt mit Kiefern, die sich zum Wasser neigten. Dort gibt es ein altes Militärgebäude, halb von Efeu überwuchert; unser Guide erzählte Geschichten von Soldaten, die hier vor Jahrzehnten stationiert waren – ob alles stimmte, konnte ich nicht sagen, aber es ließ mich die Ruinen mit anderen Augen sehen. Die Luft roch leicht salzig und süßlich, wie von sonnengewärmtem Holz. Wir blieben nicht lange (vielleicht 20 Minuten), aber genug, um auf dem Rücken zu treiben und nur das Plätschern des Wassers am Boot zu hören.
Der Strand Krorez fühlte sich anders an – weiter Himmel, weicher Sand unter den Füßen. Hier haben wir fast zwei Stunden Zeit, um hinter den Felsen zu spazieren oder einfach etwas Kaltes an der Strandbar zu bestellen (ich nahm eine Fanta – warum nicht?). Einige mieteten Liegen, ich legte mich auf mein Handtuch und beobachtete ein Kind, das verzweifelt versuchte, eine Sandburg zu bauen, die immer wieder einstürzte. Der Stopp am Schiffswrack kam später – ehrlich gesagt hatte ich nicht viel erwartet, aber die rostige Form unter Wasser löste Gänsehaut aus. Das Wrack liegt hier seit dem Zweiten Weltkrieg; über ihm zu schwimmen war auf seltsame Weise beruhigend.
Pllakoto war eine Landschaft aus glatten weißen Felsplatten und kristallklarem Wasser – schwer, nicht zu viele Fotos zu machen, obwohl meine Handyhülle noch immer leicht nach Sonnencreme vom letzten Sommer riecht. Der letzte Schwimmstopp war Soldiers’ Bay: ruhig, nur Möwen kreisten über uns, und ein alter Fischer winkte, als wir vorbeiglitten. Auf der Rückfahrt verteilte Arben Schnorchelbrillen an alle, die noch einmal unter Wasser schauen wollten; ich ließ einfach meine Füße über die Seite baumeln und versuchte, das Gefühl der frischen Brise zu speichern. Manchmal denke ich noch daran, wenn ich im Stau stehe.
Die Tour dauert insgesamt etwa 4–5 Stunden.
Ja, Schnorchelbrillen werden für die Schwimm- und Schnorchelstopps bereitgestellt.
Ja, am Krorez Strand gibt es einfache Tavernen und eine Strandbar für Essen und Getränke.
Das Boot legt im Hafen von Saranda ab.
Die meisten Stopps dauern etwa 20 Minuten; am Krorez Strand sind es rund 1,5 Stunden.
Ja, Familien sind willkommen, sollten aber mäßig fit sein und sich im Wasser wohlfühlen.
Die Tour ist nicht empfohlen für Personen über 100 kg, Schwangere oder Menschen mit Seekrankheit oder Insektenallergien.
Schwimmsachen, Handtuch, Sonnencreme, Hut und eventuell Snacks, falls du nicht am Krorez Strand essen möchtest.
Dein Tag beinhaltet eine Bootsfahrt in kleiner Gruppe mit professionellem Kapitän und Crew ab Saranda Hafen, Schwimmstopps in türkisfarbenen Buchten, die nur per Boot erreichbar sind, Nutzung von Schnorchelbrillen (besonders am Zweiten Weltkriegs-Wrack) sowie viel Freizeit am Krorez Strand, wo du Mittagessen kaufen oder Liegen mieten kannst, bevor es am Nachmittag zurückgeht.
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