Verlass Kairo für einen Tag und entdecke die Bahariya Oase und Ägyptens surreale Weiße Wüste – Jeep-Tour durch bizarre Landschaften, Abkühlung an Dorfquellen und Mittagessen unter wilden Kalksteinformationen. Lachen mit Einheimischen, stille Momente zum Erinnern und eine Seite Ägyptens, die kaum jemand kennt.
Die Tour dauert einen ganzen Tag, inklusive etwa vier Stunden Fahrt pro Strecke zwischen Kairo und der Bahariya Oase.
Ja, Abholung und Rückfahrt sind im Zentrum Kairos inklusive; für einige Gegenden kann ein Aufpreis anfallen.
Du besuchst die Bahariya Oase, die Schwarze Wüste, die kalten Quellen von El Hez, den Kristallberg, das Agabat-Gebiet, die Formationen der Weißen Wüste sowie heiße Quellen.
Ja, das Mittagessen ist Teil des privaten Tagesprogramms.
Du musst mindestens 24 Stunden vor der Tour eine Kopie deines Reisepasses senden, damit die nötigen Genehmigungen organisiert werden können.
Speziell geeignete Babysitze sind vorhanden; die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet.
In der Bahariya Oase erkundest du die Wüste mit einem robusten Jeep.
Dein Tag beinhaltet Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Kairo (für einige Gegenden kann ein Aufpreis anfallen), alle Eintrittsgelder für Bahariya Oase und Weiße Wüste, Transport im privaten Auto und Jeep mit deinem freundlichen Guide Mahmoud oder einem ebenso netten Begleiter, Mineralwasser unterwegs sowie ein traditionelles ägyptisches Mittagessen vor der Rückfahrt am Abend.
Ich hatte vorher schon Fotos von der Weißen Wüste gesehen, aber ehrlich gesagt hat mich keines darauf vorbereitet, wie unglaublich still es dort wirklich ist. Wir sind früh morgens aus Kairo losgefahren – noch halb verschlafen – und als wir nach der langen Fahrt die Bahariya Oase erreichten, fühlte ich mich schon meilenweit weg vom Stadtlärm. Unser Guide Mahmoud empfing uns mit einem entspannten Lächeln und einem Jeep, der aussah, als hätte er schon einiges erlebt. Er reichte uns kaltes Wasser und meinte etwas von „die Wüste lehrt Geduld“ – was ich anfangs nur halb verstanden habe.
Unser erster richtiger Stopp war die Schwarze Wüste. Sie ist nicht wirklich schwarz, eher dunkle Hügel, die aussehen wie Krümel von verbranntem Toast. Die Luft roch trocken und mineralisch (wenn man das so sagen kann), und ein Wind zupfte ständig an meinem Schal. Weiter ging’s nach El Hez, wo es kalte Quellen gibt – ehrlich, meine Hände ins kühle Wasser zu tauchen, fühlte sich nach dem Staub fast wie ein kleines Wunder an. Ein paar Kinder aus dem Dorf planschten herum und versuchten mir das arabische Wort für „kalt“ beizubringen – ich hab’s wohl total verhauen, denn sie mussten lachen.
Als nächstes stand der Kristallberg auf dem Programm – Mahmoud nannte ihn „Ägyptens Schmuckkästchen“. Überall funkelten Sonnenstrahlen auf den Quarzkristallen; ich hob einen auf, der viel rauer war, als ich erwartet hatte. Und dann stand man plötzlich mitten in der Weißen Wüste. Schwer zu beschreiben: Der Boden wechselt von Sand zu einem blassen, kalkigen Material mit Formen, die wie riesige Pilze oder geschmolzene Eistüten aussehen. Zum Mittagessen hielten wir unter einem Felsen an, der tatsächlich wie ein Huhn aussah (kein Witz). Das Essen war einfach, aber sättigend – Reis, gegrilltes Hühnchen, etwas Salat – und irgendwie schmeckte alles viel besser, wenn man nur den Wind und das Kauen hört.
Auf dem Rückweg nach Kairo machten wir noch an einer heißen Quelle Halt und saßen eine Weile da, während der Himmel über dem weißen Gestein rosa wurde. Mahmoud erzählte, dass ein Übernachtungsaufenthalt hier besonders lohnenswert sei, weil der Sonnenaufgang noch magischer sei als der Sonnenuntergang. Manchmal denke ich noch an diese Stille, wenn ich im Stau stehe oder auf meinem Handy scrolle... du weißt schon.
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