Du wirst von deinem Hotel in Kairo abgeholt für eine private Tagestour zu den Pyramiden von Gizeh und der Sphinx. Danach erkundest du mit einem Ägyptologen die antiken Stätten von Memphis und Saqqara. Freu dich auf echte Momente: Sand unter den Füßen, warmes Brot zum Mittagessen und Lachen mit Einheimischen. Am Ende fühlst du dich klein und gleichzeitig tief verbunden mit der Geschichte.
Die Ganztagestour dauert etwa 8 Stunden inklusive aller Stopps und Transfers.
Ja, ein Mittagessen in einem lokalen Restaurant ist während der Tour enthalten.
Eintrittsgelder sind nicht ausdrücklich inklusive; bitte direkt bei der Buchung nachfragen.
Ja, Abholung und Rücktransfer vom Hotel oder Hafen in Kairo oder Gizeh sind inklusive.
Ein qualifizierter Ägyptologe begleitet dich den ganzen Tag.
Du besuchst außerdem Memphis, die alte Hauptstadt, und die Stufenpyramide von Djoser in Saqqara.
Ja, es gibt Flaschenwasser für alle Gäste auf der privaten Tagestour.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet; Babys müssen auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Dein Tag beinhaltet Abholung und Rückfahrt zu deinem Hotel in Kairo oder Gizeh, Transport im privaten Fahrzeug mit einem Ägyptologen, der an jedem Stopp spannende Geschichten erzählt, Flaschenwasser für die Wüstensonne und ein einfaches, aber leckeres Mittagessen in einem lokalen Restaurant, bevor es am Nachmittag zurückgeht.
Der Tag begann nicht ganz perfekt – ich hatte meinen Hut in der Hotellobby vergessen und als unser Guide Hossam uns draußen begrüßte, musste ich schon gegen die Sonne Kairos blinzeln. Er lächelte nur und reichte mir einfach einen Ersatz – ehrlich gesagt hat diese Geste sofort die Stimmung gelockert. Die Fahrt zu den Pyramiden von Gizeh fühlte sich gleichzeitig vertraut und fast unwirklich an; der Stadtlärm verblasste und es wurde still und trocken, als wir ankamen. Die Cheops-Pyramide war viel beeindruckender als ich es mir vorgestellt hatte. In der Luft lag ein leichter Duft von Staub und Kamelschweiß – nicht unangenehm, sondern echt. Hossam zeigte uns sogar Graffiti aus dem 19. Jahrhundert auf einem der Steine. Ohne ihn hätte ich das nie bemerkt.
Weiter ging es zur Großen Sphinx. Ihr Gesicht wirkt viel zerfurchter als auf Fotos – fast sanft. In der Nähe übte eine Schulklasse Englisch („Where are you from?“), während die Lehrerin sie immer wieder zum Stillsein ermahnte, doch sie kicherten trotzdem. Die Sphinx lag einfach da, ihr Löwenkörper ausgestreckt, als hätte sie alle Zeit der Welt. Danach fuhren wir nach Saqqara zur Stufenpyramide des Djoser. Der Wind frischte auf und der Sand wehte überall hin (ich finde noch immer Körner in meiner Tasche), aber vor so einem uralten Bauwerk zu stehen – noch älter als Gizeh – hat mich auf eine schöne Weise klein fühlen lassen.
Mittagessen gab es in einem familiengeführten Lokal nahe Memphis, nichts Schickes, aber wirklich lecker – gegrilltes Hühnchen, Zimt-Reis und frisch gebackenes Brot. Während wir aßen, erzählte uns unser Guide spannende Geschichten über Ramses II. In Memphis selbst steht eine riesige Statue auf dem Rücken; viele machen Selfies, ich hingegen starrte eine Weile auf die riesigen Zehen. Der Tag war nicht perfekt – der Verkehr zurück nach Kairo war zäh und ich habe mir beim Öffnen der Wasserflasche Wasser über die Kleidung geschüttet – aber irgendwie machte das alles den Tag noch echter. Es fühlte sich lebendig an.
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